Tiroler Kinder- und Jugendhilfegesetz wurde weiblich

Im Gesetz genannte Funktionen und Behörden werden in weiblicher Form ausgewiesen.

Innsbruck – Das neue Tiroler Kinder- und Jugendhilfegesetz ist weiblich. Mit wenigen Ausnahmen wurden die Funktionen oder Behörden in der weiblichen Form ausgewiesen, berichtete der ORF Tirol am Mittwoch. Beispielsweise werden in dem Gesetzestext „Bereitschaftspflegerinnen“ nur als solche bezeichnet und nicht extra die männliche Form genannt, hieß es.

Laut der zuständigen Landesrätin Christine Baur (Grüne), die auch die Frauenagenden innehat, entspreche das Gesetz den legistischen Richtlinien. „Damit wird klar, dass - wenn man von Frauen spricht - vielleicht auch die Männer mitgedacht sind“, erklärte Baur. Vonseiten des Koalitionspartners ÖVP habe es übrigens keine Widerstände gegeben. (APA)


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