Ein Auftaktsieg mit Luft nach oben

Die Volleyballer von Hypo Tirol feierten am Mittwochabend im AVL-Auftaktspiel einen 3:0 (25:20, 25:21, 25:21)-Heimsieg über Hartberg. Trotzdem wartet auf Headcoach Stefan Chrtiansky noch einiges an Arbeit.

Von Daniel Suckert

Innsbruck –So wie Hartberg-Headcoach Markus Hirczy seinen Diagonal-Angreifer Markus Schloffer im ersten Satz bei einem 9:15-Rückstand zusammenstauchte, hätte man denken können, es handle sich bereits um das siebte Spiel des AVL-Finales. Aber es zeigte auch, dass die Gäste mehr als nur ein lockerer Auftaktgegner für die Hypo-Volleyballer am USI-Parkett sein wollten. Die Gäste verkauften sich teuer, schlussendlich blieb es allerdings beim Wollen: Alexander Berger und Co. triumphierten mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:21).

Bei Innsbruck suchte man am Mittwochabend umsonst nach der hawaiianischen Neuerwerbung Erik Shoji. Dem US-Amerikaner fehlte noch die Spielberechtigung. Dafür durfte Niklas Kronthaler auf der Libero-Position ran. Der Hypo-Motor lief, wie es Headcoach Stefan Chrtiansky prophezeit hatte, noch mit einigem Sand im Getriebe. Egal, ob Block, Service oder Annahme – überall hakte es ein wenig. So mussten die Innsbrucker drei Sätze lang mehr kämpfen, als es ihnen recht war.

Auf einen knappen Satz eins, der mit 25:20 gewonnen wurde, folgte ein ebenso knapper Durchgang zwei. Das Hypo-Spiel dabei mit sehenswerten Punkten, jedoch auch mit vermeidbaren Fehlern und Konzentrationsschwächen. Und Hartberg tat den Tirolern keinen Gefallen – blieb „lästig“ und genoss es sichtlich, frei von der Leber weg spielen zu können.

Auch nach dem zweiten Satzgewinn (25:21) tat sich Hypo schwer. Schlussendlich gab die individuelle Klasse der Dunkelblauen aber unterm Strich den nötigen Ausschlag. Und so verwertete Tamas Kaszap um 20.20 Uhr den zweiten Matchball zum 3:0-Erfolg.

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Alles in allem zeigte sich Headcoach Stefan Chrtiansky trotzdem von der zufriedenen Seite: „Natürlich müssen wir uns noch steigern, aber das ist jedes Jahr dasselbe. Jetzt haben wir mit zwei Spielen pro Woche genügend Zeit, den nötigen Rhythmus zu finden. In zwei Wochen wartet dann mit Champions-League-Gegner Constanta ein harter Brocken.“


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