Regionalität als Wirtschaftsmotor

Schwaz, Strass – Die Anzahl jener, die im Bezirk Schwaz den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, steigt. „Im Bezirk Schwaz gab es im Vorj...

Schwaz, Strass –Die Anzahl jener, die im Bezirk Schwaz den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, steigt. „Im Bezirk Schwaz gab es im Vorjahr 209 Neugründungen. Das ist ein Plus gegenüber dem Jahr 2011 von 9,2 Prozent“, erklärte LA Kathrin Kaltenhauser gestern beim Pressetermin vom Forum Land.

Dieser Trend halte tirolweit auch 2013 an. Einen wichtigen Wirtschaftsmotor würden dabei Kleinbetriebe im Bereich Gewerbe und Handwerk ausmachen. Von den mehr als 5800 Betrieben dieser Branche in Tirol haben 4500 unter zehn Beschäftigte. Ein Betrieb, der 2008 gegründet und in den letzten drei Jahren von sechs auf 16 Mitarbeiter expandierte, ist die Firma Holzbau Eberharter, die kürzlich an der Ortsgrenze Strass/St. Gertraudi ein neues Büro samt Zimmereihalle errichtet hat. Dadurch könne nun auch den Winter hindurch gearbeitet werden, was zehn Ganzjahresarbeitsplätze bedeute, erklärt Michael Eberharter. Weil der Baumeister und Zimmermeister auf Holz als Baustoff setze und mit den Holzabfällen seinen Betrieb beheizt, schließe sich laut Kaltenhauser der regionale Kreislauf.

„Die Wertschöpfung bleibt in der Region, vom Stock im Wald bis zum fertigen Haus“, sagt sie. Ihrer Meinung nach könnten Starterpakete und Investitionsförderungen noch verbessert werden, um den Start in die Selbstständigkeit zu erleichtern. (ad)

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