Abfahrts-Ass Kröll erneut am Oberarm operiert

ÖSV-Skifahrer Klaus Kröll wurden Vernarbungen und zwei Knochenstücke entfernt, die den Nerv einquetschten. In gut zehn Tagen kann er wieder ins Training einsteigen.

Wien – Klaus Kröll wurde gestern im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Wien von ÖSV-Arzt Martin Gruber und dem plastischen Chirurgen Harald Kubiena erneut am linken Oberarm operiert. In einem dreistündigen Eingriff wurden Vernarbungen und zwei Knochenstücke, die den Nerv einquetschten, entfernt. Kröll hatte sich am 14. März beim Weltcupfinale in Lenzerheide schwer verletzt, zog sich bei einem schweren Sturz im Super G einen Bruch des Oberarms zu.

„Die Operation ist ohne Komplikationen verlaufen. Bei Klaus bestand sechs Monate nach seinem Oberarmbruch aufgrund einer knöchernen und narbigen Einengung des Achselnervs eine Teillähmung des Deltamuskels der linken Schulter. Aus diesem Grund und der daraus resultierenden Schwäche der linken Schulter, war ein weiterer operativer Eingriff notwendig, um eine Regeneration des Muskels zu ermöglichen“, so Gruber.

Für Kröll selbst war der operative Eingriff unumgänglich: „Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass ein Nerv beschädigt ist. Damit ich die kommende Saison nicht verpasse, habe ich mich zu diesem Eingriff entschlossen. Schon heute ist das Gefühl im Arm besser.“ In rund zehn Tagen soll der Steirer wieder ins Training für die Olympia-Saison einsteigen können. (tt.com)

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