Jugendcoaching als Ausweg

Von Hubert Daum...

Von Hubert Daum

Imst –Pflichtschule fertig, was nun? Oft sind Jugendliche und auch deren Eltern mit der Entscheidung, wie es weitergehen soll, überfordert. Schlechte Zeugnisse, Perspektivlosigkeit oder gar das Szenario, keinen Abschluss zu erlangen, verstärken die vermeintlich ausweglose Situation.

Genau hier setzt der Verein Arbas (Arbeitsassistenz), beauftragt vom Bundessozialamt, mit seinem „Jugendcoaching“ an. Die Institution richtet sich primär an Jugendliche im neunten Schuljahr, aber auch an Jugendliche bis 19 Jahre und an solche mit Behinderung oder sonder­pädagogischem Förderbedarf bis zum 25. Lebensjahr.

„Wir wollen Jugendlichen helfen, an der Schnittstelle Schule/Beruf die Weichen zu stellen“, erläutert Obmann Marco Nicolussi am Mittwoch anlässlich der Büroeröffnung am Imster Johannesplatz. Karin Klocker vom Bundessozialamt verglich die neun Monate Vorbereitungszeit mit einer „Schwangerschaft, aus der nun ein Kind hervorgeht“, auf das man stolz sein.

Auf 90 Quadratmetern stehen nun vier hochqualifizierte Mitarbeiter für die Bezirke Imst und Landeck zur Verfügung, die junge Menschen individuell in der Entscheidungsphase über den weiteren Bildungs- und Berufsweg begleiten. Voraussetzung ist eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen meistens der Impuls zur Unterstützung passiert. Arbeitsmarktservice und Arbeiterkammer sind weitere wichtige Partner im Konglomerat.

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