EZB und Chinas Notenbank schließen Devisenabkommen

Banken in den beiden Währungsräumen sollen dadurch mit der jeweiligen Auslandswährung ausreichend versorgt werden können.

Chinas Staatsschulden entsprechen in etwa 15 Prozent der weltweiten Verbindlichkeiten.
© Reuters

Peking/Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) und die chinesische Notenbank wollen über ein Devisenabkommen die Versorgung der Banken in den beiden Währungsräumen mit der jeweiligen Auslandswährung sicherstellen. Deshalb solle eine zunächst auf drei Jahre begrenzte gegenseitige Devisenkreditlinie eingerichtet werden, teilten die EZB und die Peoples Bank of China am Donnerstag mit.

Der Umfang der Kreditlinie soll maximal 350 Mrd. Yuan (42,28 Mrd. Euro) betragen, wenn die chinesische Währung der EZB zur Verfügung gestellt wird und maximal 45 Mrd. Euro, wenn die EZB den Chinesen Geld zur Verfügung stellt.

Grund für die Operation sind laut EZB zum einen der rasant wachsende Handel zwischen der Eurozone und China und die zunehmende Investitionstätigkeit zwischen beiden Wirtschaftsräumen. Die EZB will mit dem Abkommen vor allem sicherstellen, dass Banken aus der Währungsunion jederzeit über ausreichend Yuan verfügen. (APA/Reuters)

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