Achenseebahn dampft unter Interims-Chef

Der Aufsichtsrat der Achenseebahn hat den bisherigen Vorstand Bernhard Marchi fristlos entlassen. Grund soll dessen Uneinsichtigkeit sein.

Von Walter Zwicknagl

Jenbach –Bereits die Suspendierung des bisherigen Achenseebahn-Chefs Bernhard Marchi in der Vorwoche hatte in der Region und über den Bezirk hinaus für Verwunderung und wilde Gerüchte gesorgt. Seit gestern sind die Freunde der Nostalgiebahn regelrecht irritiert. Wie ein Lauffeuer hatte sich eine Information verbreitet, die Bedienstete per Aushang im Bahngebäude zu Gesicht bekamen. In dem Schreiben teilt der Aufsichtsratsvorsitzende Christian Kittl in knappen Worten mit, dass der Vorstands- und Anstellungsvertrag mit Marchi vom Aufsichtsrat fristlos beendet worden sei. „Ich habe das Schreiben heute zur Post gegeben“, bestätigte Kittl.

Bei der Begründung des drastischen Schrittes hält sich der Salzburger Wirtschafts­treuhänder der TT gegenüber bedeckt. Marchi habe weder etwas gestohlen noch unterschlagen, versichert Kittl: „Ich würde von Uneinsichtigkeit sprechen.“ Im gleichen Atemzug berichtet er von der Bestellung von Georg Fuchshuber (ehemals VVT und Fa. Ledermair) als Interimsvorstand. Im nächsten Jahr soll der Posten ausgeschrieben werden, und auch die geplanten Modernisierung verliere man nicht aus den Augen.

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