Fügen vergeigte 2:0-Führung

Aufgrund eines Treffers in der Nachspielzeit erkämpfte sich Zirl ein 2:2-Remis in Fügen und tankte viel Moral für die letzten Herbstpartien.

Von Thomas Mair

Fügen –Es hätte der klassische Sieg in einem Sechs-Punkte-Spiel im Kampf gegen den Abstieg sein können. Doch der SV Fügen konnte die 2:0-Führung gegen das Tabellenschlusslicht der UPC Tirol Liga Zirl nicht über die Runden bringen und musste sich mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. „Wir hätten den Sack beim Stand von 2:1 zweimal zumachen können“, trauerte Fügen-Trainer Alois Schönherr den vergebenen Tormöglichkeiten nach: „Wir sind selbst schuld, aber Zirl ist sicherlich nicht so schlecht, wie sie aktuell dastehen.“

Mächtig stolz war Gäste-Trainer Roland Ortner auf seine Mannschaft, die sich nie aufgegeben hatte. Dabei wurde ihnen ein direktes Freistoßtor von Mario Lanziner aus 25 Metern wegen angeblichen Abseits aberkannt. „Ich kann das nicht nachvollziehen“, ärgerte sich der 40-Jährige über diese Entscheidung. Umso glücklicher war der Ausgleich in der Nachspielzeit. Nach einem Pressball zwischen Fügen-Torhüter Friedl Eberharter und Zirls Martin Kulaita landete der Ball zum 2:2 in den Maschen. „Die Moral meiner Jungs ist bewundernswert“, freute sich Ortner über die Aufholjagd.

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