Winter reichte Tirol eiskalt die Hand

Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee in mittleren Lagen und das Chaos war perfekt: Ein flächendeckender ÖBB-Ausfall, Straßensperren ohne Ende und 55.000 stromlose Haushalte sorgten für ein Wintermärchen der anderen Art.

Aus dem ganzen Land erreichten uns am Freitag Fotos von Schneelandschaften. Vielen Dank! In Ellmau kämpfen Winter und Herbst noch um die Vorherrschaft.
© Annemarie Rijkens (Leserfoto)

Innsbruck – Ja darf er denn das? So einfach zu kommen, mitten im Oktober und über Nacht? Angekündigt war er, der Wintereinbruch. Geglaubt haben daran nur die wenigsten. Umso mehr Tiroler wurden Freitagfrüh vom Blitz-Winter im wahrsten Sinne eiskalt erwischt. Die Winterreifen nicht montiert, die Skianzüge im Keller und bibbernd vergeblich auf den Zug gewartet. An die 50 Zentimeter Neuschnee in Mittelgebirgslagen und sogar zehn Zentimeter im Innsbrucker Stadtgebiet ließen halb Tirol zu ungewollten Improvisationskünstlern mutieren. Speziell zur Pendler-Hochzeit zwischen 6 und 9 Uhr ging stellenweise gar nichts mehr. Umgestürzte Bäume und ob der Schneelast abgeknickte Äste blockierten wichtige Verkehrsverbindungen, stoppten ÖBB-Züge und rissen ganze Überspannleitungen ab. Das Chaos nahm seinen Lauf.

Ansonsten froh um jeden Gast, sprachen die ÖBB, kurz nachdem frühmorgens der gesamte Zugverkehr in Tirol daniederlag, eine Reisewarnung aus – besser nicht mit dem Zug, lautete die Vorgabe, wie ÖBB-Pressesprecher René Zumtobel sagte. Zwei Züge mussten zwischen Roppen und Imst in den nächsten Bahnhof gezogen werden, am Brenner saßen Güterzüge fest. Die meisten Strecken gingen im Laufe des Tages wieder auf. Noch bis heute bleibt der Schienenersatzverkehr ins Außerfern und auf der Karwendelbahnstrecke bestehen.

Dort, wo der Zug ausfiel, blieb meistens auch der Kaffee in den Haushalten kalt. 22.000 in der Spitze und in Summe 55.000 Tiroler Haushalte hatten gestern zeitweise keinen Strom. An einen derartigen flächendeckenden Netzausfall konnte sich Klaus Schüller von Tinetz jedenfalls nicht erinnern. Noch in den späten Nachmittagsstunden waren 2000 Haushalte vom Netz getrennt. „Wir sind wild entschlossen, das bis zum Abend zu beheben“, so Schüller.

„Es ist dunkel. Nur die Straßenbeleuchtung, die vom gemeindeeigenen E-Werk versorgt wird, und die Notstromaggregate liefern Strom“, schilderte der mit seinem Dorf eingeschlossene BM Ernst Schöpf die Lage in Sölden. Nicht minder dramatisch war die Lage im Außerfern und im Bezirk Landeck. „Überall hörte man die Bäume knacken“, erzählte Feuerwehrmann Marcel Pircher, der um kurz nach 5 Uhr Früh in See alarmiert wurde.

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Landesweit standen 800 Feuerwehrleute bei 564 Einsätzen an der Schneefront. Galt es doch Bäume zu beseitigen, Wege freizubekommen und hängen gebliebene Fahrzeuge wieder flott zu bekommen. „Wir haben eigentlich mit einem größeren Verkehrschaos gerechnet“, sagte Innsbrucks Branddirektor Erwin Reichel, der zusammen mit Vize-BM Christoph Kaufmann die Gemeindeeinsatzleitung hochgefahren hatte. Ersten Meldungen zufolge gab es zwar jede Menge Sach-, aber keine Personenschäden. Wer noch bis Mittwoch Baumreste zu entsorgen hat, kann dies in der Kompostieranlage Ross­au kostenlos erledigen.

Das Unterland kam glimpflich davon, über den Felbertauern schaffte es der Schnee überhaupt nicht. Aber darüber dürften die Osttiroler dieses Mal wohl kaum traurig gewesen sein. Glück hatte auch ein Urlauber aus Deutschland, der mit seinen zwei Kindern (sechs und sieben Jahre alt) oberhalb von Mayrhofen im Tiefschnee und mit Turnschuhen stundenlang unterwegs war. Die Bergrettung barg das Trio unverletzt. (TT, mami)

In einem Live-Blog hat Sie TT.com über die aktuellen Geschehnisse informiert.

Aktuelles zum Wintereinbruch in Tirol

Live-Ticker beendet

14:17 Uhr

Mit guten Nachrichten aus allen Landesteilen beenden wir an dieser Stelle unseren Live-Ticker: Das frühmorgendliche Schneechaos konnte mittlerweile bewältigt werden. Die Aufräumarbeiten werden aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Derzeit gilt es vor allem umgestürzte Bäumen und abgebrochene Äste zu beseitigen.

Natürlich werden wir Sie in gewohnter Qualität weiterhin informieren. In der morgigen Samstagsausgabe der Tiroler Tageszeitung lesen Sie eine Reportage über die vergangene Nacht.

Grandiose Leserfotos

14:12 Uhr

Unseren Foto-Reportern gebührt ebenfalls Dank. Aus allen Teilen des Landes erreichen uns Zeugnisse des Wintereinbruchs. Einige Fotos können in zwei Bildergalerien ("Ganz in Weiß: Noch mehr Winterbilder aus Tirol" und "Impressionen aus dem winterlichen Tirol") betrachtet werden.

Dank an alle Einsatzkräfte

14:09 Uhr

Wir möchten uns den Dankesworten der Stadt Innsbruck anschließen und uns bei allen Einsatzkräften bedanken. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes, der um Mitternacht begann und teilweise noch andauert, konnte der unerwartet heftige Wintereinbruch bis in die Mittagsstunden unter Kontrolle gebracht werden.

„Hier wird großartige Arbeit geleistet“, meint auch der zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann in einer Aussendung.

Arbeiter bei Schneeräumung verletzt

14:08 Uhr

Am Freitagmorgen wurde in Fulpmes im Stubaital ein Arbeiter bei der Schneeräumung verletzt, das berichtet die Polizei. Als er die Ladezufahrt eines Betriebes mit der Schneefräse räumte, blockierte die Maschine wegen einer Verstopfung im Auswurfschacht. Der Arbeiter räumte den Schacht mit der Hand frei und geriet dabei in die wieder anlaufende Fräse. Dabei verletzte er sich am rechten Mittelfinger. Er wurde nach der Erstversorgung mit der Rettung in die Klinik Innsbruck gebracht.

Verkehr fließt wieder

14:06 Uhr

Auch die Tiroler Hauptstraßen sind wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Vereinzelt kann es aufgrund der Schneelast noch zu örtlichen Sperren kommen.

Bahn: Hauptstrecken wieder befahrbar

14:04 Uhr

Die wichtigsten Zugverbindungen konnten im Laufe des Tages wieder aufgenommen werden. Die West-, Ost-, Nord-, und Südstrecke ist befahrbar. Gegen 13 Uhr konnte auf der Brennerstrecke ein Gleis für den Verkehr freigegeben werden. Primär werden jetzt Personenzüge durchgelassen.

An einige Nebenstrecken gibt es allerdings noch Probleme. Die Strecke Seefeld-Garmisch wird den ganzen Tag über nicht passierbar sein, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Auch im Außerfern gibt es noch Gleis-Probleme. Die Strecke Reutte-Garmisch konnte noch nicht in Betrieb genommen werden.

Erneut Stromausfälle im Ötztal

14:02 Uhr

Unter den Schneemassen geben Bäume immer wieder nach. Herabstürzende Äste haben erneut Stromleitungen beschädigt. Derzeit gibt es wieder Probleme im Ötztal. Rund 5000 bis 6000 Haushalte dürften derzeit ohne Strom sein. 167 Trafostationen in 22 Gemeinden sind unversorgt. Im Laufe des Tages dürften aber die größten Probleme beseitigt werden. Gröbere Schwierigkeiten gibt es noch am Brenner, dort tasten sich dei Einsatztrupps derzeit an die beschädigten Leitungen heran.

Nur noch vereinzelt Stromausfälle

13:36 Uhr

Ein brennender Baum in einer Stromleitung in Igls.

Die Zahl der beschädigten Stromleitungen geht von Stunde zu Stunde zurück. Derzeit gibt es im Land noch 80 unversorgte Trafostationen in 20 Gemeinden. Vor allem das Wipptal ist noch von Stromausfällen betroffen.

Foto: zoom-tirol

Höttinger Alm im Winterkleid

13:11 Uhr

"Muhhh, wo gibt´s Glühwein???". Dieses Foto wurde heute Mittag auf der Facebook-Seite der Höttinger Alm veröffentlicht.

Verkehrschaos löst sich auf

12:49 Uhr

Das in der Früh doch große Verkehrschaos ist ebenso wie der Schnee stark zurückgegangen. Auch die Axamer Landesstraße ist mittlerweile wieder frei befahrbar.

Tirol in weiß

12:44 Uhr

Die TT-Leser haben den ersten Schnee des Winters mit ihren Kameras festgehalten. Hier können Sie durch die Bilder klicken. Sollten Sie auch Fotos haben, schicken Sie diese an forum@tt.com.

Langlaufen statt lang laufen

12:35 Uhr

Während einige Tiroler ihr Auto heute stehen lassen mussten und wohl teilweise auch zu Fuß unterwegs sind, vermeldet die Olympiaregion Seefeld die ersten präparierten Loipen zum Langlaufen. Die vergangene Nacht brachte rund 30 bis 50 cm Neuschnee. Bereits am frühen Morgen rückte deshalb das Bauhof-Team aus, um Loipen zu präparieren.

Solange es die Temperaturen zulassen gibt es laut Aussendung der Olympiaregion Seefeld nun eine drei Kilometer lange Skatingstrecke vom Seefelder Seekirchl ins Möserertal. In Leutasch wurde vom Sportplatz in Weidach in Richtung Gasse eine 1,5 km lange Skatingloipe gezogen.

Autobahnanschlussstelle Innsbruck-Ost wieder befahrbar

12:24 Uhr

Die zahlreichen abgebrochenen Äste und umgestürzten Bäume bei der Autobahnzufahrt Innsbruck-Ost konnten aus dem Weg geräumt werden. Die Sperre ist somit wieder aufgehoben.

Die Strecke (Ehrwalder Straße, B187) zwischen der Staatsgrenze und Ehrwald ist wieder passierbar. Auch auf der Paznauntal Straße zwischen See und Pians besteht keine Sperre mehr.

Stromleitungen repariert

12:12 Uhr

Immer mehr Stromleitungen konnten im Laufe des Vormittages wieder in Gang gesetzt werden. Derzeit gibt es noch in 26 Tiroler Gemeinden Probleme mit der Stromversorgung. 105 Trafostationen sind unversorgt. Vor allem im Raum Innsbruck-Land und im Wipptal gibt es noch Stromausfälle.

Verschneite Wälder und Felder

12:09 Uhr

Trins im Gschnitztal präsentiert sich tief verschneit. Danke an einen unserer TT-Leser!

Stubaitalbahn bleibt weiter unterbrochen

12:06 Uhr

Wegen mehrerer umgestürzter Bäume von Kreith bis Fulpmes bleibt die Stubaitalbahn weiterhin unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr konnte auch dort eingerichtet wetden. Die Aufräumarbeiten dürften mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis voraussichtlich 16.10.2013 verkehrt die Stubaitalbahn nur von Innsbruck Hauptbahnhof bis Kreith und retour im unveränderten Takt, klären die IVB in einer Presseaussendung auf.

West-Ost-Bahnstrecke wieder auf Schiene

12:04 Uhr

Gute Nachrichten für die zahlreichen Zugfahrenden: Die West-Ost-Strecke von Zürich über Vorarlberg und Tirol nach Wien ist wieder geöffnet. Das berichtet Rene Zumtobel gegenüber TT.com. Auch die Strecke Brixental - Saalfelden - Wörgl konnte wieder in Betrieb genommen werden.

Die Brennerstrecke Innsbruck-Matrei ist weiterhin unterbrochen. Gegen 13 Uhr hoffen die ÖBB die Gleise wieder freigeben zu können. Die Strecke Innsbruck-Garmisch ist den ganzen Tag über noch geschlossen. Ein stündlicher Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Die Strecke von Reutte Richtung Garmisch ist ebenfalls nicht befahrbar, auch hier gibt es Ersatzbusse.

"Trauerspiel" für Bäume

11:49 Uhr

Von einem großen Schaden nicht nur für seine Baumschule, sondern auch für die städtischen Bäume in Innsbruck, spricht Gerhard Mittersteiger von der Baumschule Pall an der Kranebitter Allee. "Viele Bäume kann man nicht mehr aufrichten, viele sind zerstört." Ist ein Baum an seinem Stamm abgebrochen, sei er nicht mehr zu retten, so Mittersteiger. Herunterhängende und teilweise abgebrochene Äste müssen abgeschnitten werden, um Bäume noch retten zu können.

Auch in der Baumschule Pall hingen Pflanzen bis zum Boden. "Sieben bis acht Meter hohe Bäume hat es umgebogen wie nix." Diese ließen sich auch nicht mehr aufrichten. Mittersteiger geht allein für seine Baumschule von einem Schaden von rund 10.000 Euro aus. "Es ist ein Trauerspiel."

Das nächste Problem seien abgebrochene Äste, die noch in den Baumkronen hingen und so den ganzen Baum gefährden. Mittersteiger rät zu starkem Zurückschneiden. (Foto: TT / Thomas Murauer)

Schneedecke von zehn Zentimetern in Innsbruck

11:33 Uhr

Eine Decke von zehn Zentimetern Neuschnee wurde am Freitag in Innsbruck gemessen. Das ist vor dem 15. Oktober in der Tiroler Landeshauptstadt ein eher ungewöhnliches Ereignis, berichtete Alexander Orlik, Klimatologe an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gegenüber der österreichischen Presse Agentur. Zuletzt lag 1980 um diese Zeit eine Schneedecke in Innsbruck, allerdings war die nur einen Zentimeter dick.

Der Experte musste schon weit zurückschauen: "Am 7. Oktober 1936 lag in Innsbruck eine Schneedecke von fünf Zentimetern", so Orlik. In höheren Lagen schaut es schon anders aus. In Reutte und im Außerfern generell etwa kommt so ein Ereignis etwa alle drei bis fünf Jahre vor.

Probleme auch in Vorarlberg und Salzburg

11:20 Uhr

Der Wintereinbruch hat im Westen Österreich für teils weitreichende Behinderungen gesorgt. Dabei war nicht nur Tirol, sondern auch Salzburg und Vorarlberg betroffen. Eine Zusammenfassung der Ereignisse in den Nachbarländern finden Sie hier.

Fast 400 Einsätze in ganz Tirol

11:18 Uhr

Die Aufräumarbeiten nach dem heftigen Wintereinbruch sind in ganz Tirol voll im Gange. Bis neun Uhr verzeichnete der Tiroler Landesfeuerwehrverband 393 Einsätze. Besonders hektisch wurde es demnach zwischen sechs und sieben Uhr.

Der Schwerpunkt der Ereignisse betraf die Bezirke Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land: 178 Einsätze, Ibk – Land: 130 Einsätze, Imst: 50 Einsätze, Schwaz: 20 Einsätze, Landeck: 10 Einsätze.

Die starken Schäden an den noch mit Laub bestückten Bäumen, mit Ästen bedeckte Straßen, verunfallte Fahrzeuge und Arbeiten rund um die Stromleitungen waren das Haupteinsatzgebiet. Durch Kurzschlüsse kam es vereinzelt auch zu Trafobrände, die von den Feuerwehren gelöscht wurden. Seit den frühen Morgenstunden stehen ca. 50 Feuerwehren mit ca. 800 Mann im Einsatz. (Foto: TT / Thomas Murauer)

Sonne und Pool statt Winter und Schnee

11:10 Uhr

Frei nach dem Motto Schadenfreude ist auch eine Freude: Reni Niehaus schickt ins winterliche Tirol seine sehr sommerlichen Grüße aus Thailand. Bei diesem witterungsbedingten Kontrastprogramm macht Urlaub erst so richtig Spaß! Frostige Grüße nach Hua Hin aus der Redaktion und ganz Tirol :-)

180 Alarmierungen allein in Innsbruck

11:09 Uhr

Über 180 Alarmierungen im Stadtgebiet hielten die Einsatzkräfte in der Landeshauptstadt in den letzten Stunden in Atem, heißt es in einer Presseaussendung der Stadt Innsbruck. Nachdem in der Nacht zum 11. Oktober im Großraum Innsbruck ergiebige Schneemengen von bis zu 15 Zentimetern niedergegangen sind, standen zahlreiche Mitarbeiter der Stadt Innsbruck im Dauereinsatz. Derzeit sind noch etwa 200 Feuerwehrmänner mit zahlreichen Arbeiten beschäftigt.

„Massive Schäden gibt es bei der Autobahnausfahrt Innsbruck Ost, hier sind viele Bäume auf die Fahrbahn gestürzt, die Ausfahrt ist auch jetzt noch gesperrt“, so Branddirektor Erwin Reichel: „Es gibt zahlreiche Schäden am Baumbewuchs im ganzen Stadtgebiet, viele Sachschäden an geparkten Autos, zum Glück aber keine Personenschäden.“ Im Stadtgebiet kam es zu keinen Stromausfällen.

Panorama aus dem Lechtal

11:04 Uhr

Ein beeindruckendes Panorama-Foto erreicht uns aus dem Lechtal. Martina Meusburger hat Hinterellenbogen im Naturpark Lechtal mit Blick Richtung Pimig fotografiert.

Innsbrucker Straßen wieder offen

10:56 Uhr

Die Probleme auf Tirols Straßen werden weniger. In der Landeshaupstadt gibt es laut Vize-Bürgermeister Christoph Kaufmann keine Sperren mehr. Alle größeren Straßen sind frei befahrbar. Die Straße nach Vill / Igls ist ebenfalls offen, die Buslinie J hat ihren Normalbetrieb wieder aufgenommen. Vereinzelt sind allerdings noch kleinere Gassen und Wege gesperrt.

"Die Situation kann sich jederzeit aber wieder ändern", betont Kaufmann. "Wir haben noch zahlreiche abgebrochene Äste in den Baumkronen. Ich bitte daher die Bevölkerung um Verständnis, sollten erneut Straßen gesperrt werden müssen."

Herzliches Dankeschön an TT-Leser

10:46 Uhr

Wir sind beeindruckt von den unzähligen Fotos, die uns im Minutentakt erreichen. Die Bildergalerie mit ersten Impressionen wird im Laufe des Tages immer wieder aktualisiert.

Herunterfallende Äste als größtes Problem

10:43 Uhr

Das Hauptproblem des unerwartet heftigen Wintereinbruchs waren jene Bäume, die unter dem schweren Nassschnee eingeknickt sind. Zahlreiche Äste säumen heute die Tiroler Straßen. Stromleitungen und Gleise wurden dadurch in Mitleidenschaft gezogen und mussten von gebrochenen Ästen befreit werden. (Foto: TT / Thomas Murauer)

Landesstraßen weiter gesperrt

10:39 Uhr

Umgestürzte Bäume lassen das Tiroler Verkehrschaos nicht zu Ende gehen. Aktuell gibt es folgende Sperren (gilt in beiden Richtungen):

  • Ötztal Straße (B186) zwischen Sölden und Huben
  • Kühtai Landesstraße (L237) zwischen Straßenkreuzung Ochsengarten und Pass Kühtaisattel
  • Axamer Landesstraße (L394) zwischen Axams und Kematen

Klagen über "tote Bäume"

10:23 Uhr

Die zahlreichen Schäden an Bäumen bereiten viele Tiroler Kopfzerbrechen. "Ein Teil der Innsbrucker grünen Oasen und der grünen Lunge ist tot. Außerdem sind wieder Bäume gestorben, die so schnell nicht wieder da sind", meint ein TT-Leser.

6000 Haushalte noch immer ohne Strom

10:20 Uhr

Alle paar Minuten geht in den Tiroler Orten wieder das Licht an. Die Stromversorgung ist weitestgehend wieder hergestellt. Derzeit dürften laut Informationen der TINETZ noch rund 6000 Haushalte in 37 Gemeinden ohne Strom sein, 170 Trafostationen sind betroffen.

Verkehrssituation gebessert, aber immer noch schwierig

10:15 Uhr

Gute Nachrichten für alle Autofahrer: Die Hauptverkehrsrouten (Autobahnen) durch Tirol dürften wieder nahezu problemlos passierbar sein, betont die Verkehrsinformationszentrale Tirol. Auch die A13 ist wieder durchwegs befahrbar. Einzig die Autobahn-Ausfahrt Innsbruck Ost ist noch gesperrt. Derzeit herrscht allerdings starker Verkehr, es kann daher immer wieder zu Verzögerungen kommen.

Die Straßen rund um das Mittelgebirge bereiten hingegen noch Probleme. Einzig die Straße über Mutters ist offen.

Informationen zu Bundes- und Landesstraßen finden Sie auch auf der ÖAMTC-Homepage.

Schüler entschuldigt

10:01 Uhr

Wegen des Wintereinbruchs gelten in Tirol alle Schüler, die witterungs- oder verkehrsbedingt nicht in die Schule kommen können, als "gerechtfertigt abwesend". "Für jene Schüler, die sich zum Schulbesuch eingefunden haben, ist abhängig von den konkreten Umständen des Einzelfalls entweder der reguläre Unterricht abzuhalten oder ein Notprogramm zusammenzustellen. Auf jeden Fall ist die Aufsichtspflicht sicherzustellen“, betont Hans Lintner, Präsident des Landesschulrats.

"Sollte es die besondere Situation vor Ort erfordern, wird die jeweilige Direktion ermächtigt, den Unterricht früher zu beenden oder einzelne Stunden frei zu geben."

Feuerwehr-Großeinsatz in Innsbruck-Land und -Stadt

09:58 Uhr

Seit den Nachtstunden stünden laut einer Presseaussendung des Landes über 1000 Feuerwehrleute, Sicherheitskräfte und Winterdienst-Mitarbeiter im Dauereinsatz, um Verkehrswege wieder befahrbar zu machen. "Ich bitte alle Autofahrer um Verständnis, wenn es heute mehr Geduld benötigt“, erklärt Tirols Sicherheitsreferent LHStv Josef Geisler.

In der Stadt Innsbruck seien alle Feuerwehren und im Bezirk Innsbruck-Land ein Großteil der Freiwilligen Feuerwehren seit den Nachtstunden auf den Beinen. "Der Schneedruck hat viele Bäume und abgebrochene Äste auf Straßen, Wege und Autos stürzen lassen. Es sind auch Bäume auf Stromleitungen gefallen und haben zu zahlreichen Stromausfällen geführt“, berichtet Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gruber. Vereinzelt hat diese Situation sogar Brände in Trafostationen ausgelöst.

Silvretta-Hochalpenstraße gesperrt

09:54 Uhr

Aufgrund des Wintereinbruchs ist die Silvretta-Hochalpenstraße nun auch von Galtür bis auf Weiteres gesperrt.

Kampf der Schneemänner beginnt

09:52 Uhr

Während sich Tausende Pendler ihren Weg durch das Schneechaos in die Arbeit oder die Schule bahnten, hatte man andernorts anderes im Sinn: Hier der wohl erste Schneemann des Tages. „Um 7.15 Uhr, wer kann das toppen“, fragt uns Facebook-User No Fo provokant via Facebook.

Leser-Video

09:52 Uhr

Daniel Jay Silva hat für uns einen verzweifelten Versuch gefilmt, ein Auto aus einer tief verschneiten Ausfahrt zu manövrieren. Danke für diesen Beitrag aus dem Stubaital!

Züge fahren teilweise wieder

09:51 Uhr

Der stillgelegte Bahnverkehr nimmt langsam seinen Betrieb wieder auf. Von Innsbruck aus werden in einer halben Stunde Züge Richtung Ostösterreich fahren, berichtet ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel. "In Kufstein wurden letzte Bäume von den Gleisen entfernt."

Die Bahnstrecke am Brenner bleibt weiterhin gesperrt. Ein eingeschränkter Schienenersatzverkehr konnte eingerichtet werden. Zwischen Tirol und Vorarlberg gibt es derzeit keinen durchgehenden Zugverkehr. Die Züge können bis Landeck fahren, auch hier gibt es einen eingeschränkten Schienenersatzverkehr.

Auch im Oberland gibt es noch Probleme. Zwischen Imst und Ötztal gibt es eine Unterbrechung, einzelne Busse sind jedoch auch hier im Einsazt, um die Fahrgäste zu transportiern. "Der Zugverkehr funktioniert nur sehr eingeschränkt. Ab dem Ötztal (Richtung Innsbruck, Anm.) geht es aber wieder." Dies wird voraussichtlich bis Mittag noch der Fall sein.

Leserfotos zeugen vom Wintereinbruch

09:38 Uhr

Zahlreiche Leserfotos haben uns seit den Morgenstunden erreicht - herzlichen Dank. In einer Bildergalerie finden Sie erste Eindrücke vom unerwartet starken Wintereinbruch in der Nacht auf Freitag. (Leserfoto von Armin Kindl aus Längenfeld)

Bahnchaos

09:36 Uhr

Am Innsbrucker Bahnhof herrschte kurz nach 9 Uhr mehr Betrieb als üblich. Kein Wunder: Hunderte Fahrgäste bevölkerten die Lokale, Gänge und die große Ankunftshalle und lauschten den im Minutentakt kommenden Ansagen. Von Verspätungen von 70 Minuten und mehr war da die Rede. Die Ausfälle im Bahnnetz waren um diese Zeit noch immer gravierend. Grund sind Bäume, die unter der Last des Schnees immer wieder auf Oberleitungen der Bahnstrecke fielen und teilweise noch immer fallen.

Andreas B., einer der geduldig und meist unaufgeregt wartenden Pendler, sagte zur TT: „Ich warte hier schon eine halbe Ewigkeit. Eigentlich sollte ich schon seit fast zwei Stunden in Kufstein sein. Aber da geht offenbar nichts weiter.“ Stress mache er sich keinen. „Mein Chef hat da Verständnis. Gegen die Natur kann man halt nichts machen.“

Schäden werden sichtbar

09:08 Uhr

Mit Anbruch des Tages sind die ersten Schäden des unerwartet starken Wintereinbruchs sichtbar geworden. Zahlreiche Bäume gaben unter der enormen Last des Nassschnees nach. Allerorts wird mit Hochdruck daran gearbeitet, herabgefallene Äste und umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen.

(Foto: ZOOM-Tirol/Liebl)

Stromversorgung bessert sich

08:54 Uhr

Die TIWAG-Einsatzteams arbeiten unter Hochdruck. Die Stromausfälle nehmen ab. Derzeit sind laut Homepage der TINETZ noch 47 Gemeinden und 304 Trafostationen betroffen.

Schneefall geht in höheren Lagen weiter

08:47 Uhr

Eine Wetterberuhigung gibt es derzeit vor allem in den niederen Tallagen. In der Landeshaupstadt hat es mittlerweile aufgehört zu schneien. Wie uns Leser berichten, geht der Schneefall aber in höheren Lagen weiter. (Foto Christoph Kuen aus Köfels im Ötztal.)

Zustellprobleme

08:38 Uhr

Unsere Leser möchten wir an dieser Stelle um ihr Verständnis bitten. Aufgrund des Schneechaos gibt es tirolweit - von Innsbruck über Kufstein und Reutte - Probleme bei der Zeitungszustellung. Kunden müssen mit großer Verspätung oder gar Nicht-Zustellung rechnen. In Trins etwa kam der Zeitungsausträger aufgrund einer Lawine nicht mehr weiter.

Auf TT.com werden Sie weiterhin umfassend und in gewohnter Qualität informiert!

Schneefälle in Innsbruck

08:31 Uhr

Gerade hat uns eine aktuelle Aussendung der Stadt Innsbruck erreicht. Aufgrund umstürzender Bäume, Leitungen und anderer Objekte stehen die Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die Freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt seit Donnerstag kurz vor Mitternacht im Dauereinsatz.

Aktuelle Sperren:

  • Rechenhofweg
  • Finkenbergweg
  • Handlhofweg
  • Kranebitter Allee – Totalsperre
  • Igler Straße – Fahrtrichtung Igls
  • Abfahrt Innsbruck Ost
  • Aldrans – Richtung Innsbruck
  • Bereich Eckenriedstraße – Josef-Schraffl-Straße

Stromausfälle in 51 Tiroler Gemeinden

08:29 Uhr

Im Tiroler Stromnetz gibt es - wie bereits mehrfach berichtet - zahlreiche Versorgungsunterbrechungen. Derzeit sind 319 Trafostationen unversorgt. Probleme gibt es vor allem im Ober- und Unterland. Aber auch die Umlandgemeinden von Innsbruck kämpfen mit Stromausfällen.

Kopfzerbrechen bei IVB

08:26 Uhr

Die großen Schneemengen vor allem auf den Bäumen bereiten auch den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) Kopfzerbrechen, wie Direktor Martin Baltes gegenüber TT.com erklärt. Die Straßen rund um Innsbruck stellen sind hingegen gut befahr - "auch die Höhenstraße und die Straße nach Igls". Mit Verzögerungen und Behinderungen muss aber weiterhin gerechnet werden.

Seit 2.30 Uhr ist der Einsatztrupp der IVB unterwegs, um Straßen von herabgestürzten Bäumen zu räumen. Baltes rechnet damit, dass noch am Vormittag der normale Betrieb wiederhergestellt werden kann. Auch die Stubaitalbahn dürfte in wenigen Stunden wieder einsatzbereit sein. "Unser Räumfahrzeug hat die Strecke bereits mehrmals abgefahren."

Aktuelle Verkehrsinformation

08:19 Uhr

Der Schneefall beruhigt sich langsam. Das Verkehrschaos bleibt aber weiterhin bestehen. Weitere Straßensperren (jeweils für beide Richtungen gültig) erreichen uns:

  • Achensee-Straße (zwischen Wiesing und Maurach)
  • Hahntennjoch-Landesstraße (Pass gesperrt aufgrund von Lawinengefahr)

Zähen Verkehr meldet das ÖAMTC-Verkehrsservice auf der A12 zwischen Schwaz und Jenbach (teilweise stehender Verkehr). Im gesamten Innsbrucker Stadtgebiet kommt es derzeit ebenfalls zu Verzögerungen. Wegen Schneeglätte, umgestürzter Bäume und Leitungen sind viele Straßen nur erschwert passierbar. Den Innsbrucker Bürgern wird dringend empfohlen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Fahrzeuge bleiben hängen

08:13 Uhr

Hängen gebliebene Fahrzeuge prägen derzeit das Bild auf Tirols Straßen. Davon betroffen sind vor allem Lkw auf den Autobahnen. Zahlreiche Behinderungen sind die Folge. (Foto: ZOOM-Tirol)

Leser werden zu Foto-Reportern

08:03 Uhr

Weiterhin erreichen uns zahlreiche Schneefotos - vielen Dank dafür. In Kürze wird es eine eigene Bildergalerie dazu geben!

Zugverkehr weiterhin unterbrochen

07:54 Uhr

Kein Weiterkommen gibt es derzeit via Bahn. Im Oberland bleiben die Züge zwischen Ötztal und Imst noch bis ca. neun Uhr gesperrt.

Die Bahnstrecken zwischen Innsbruck und Scharnitz und jene im Unterland bleiben vorerst ebenfalls geschlossen. Der Zugverkehr zwischen Wörgl und Saalfeld kann eingeschränkt durchgeführt werden.

Leserfotos voller Schnee, Schnee, Schnee

07:48 Uhr

Ein großer Dank gebührt den Einsatzkräften. Feuerwehren, Rettungsorganisationen und andere Einsatzteams sind in allen Landesteilen vor Ort und versuchen Herr der Lage zu werden. (Foto von Karin Mülder aus Aldrans).

07:43 Uhr

In Inzing war kurz vor 7 Uhr "kaum ein Licht zu sehen", schreibt uns Sebastian Falkner. "Wie von der Welt abgeschnitten."

07:42 Uhr

Wir möchten uns ganz herzlich für die zahlreichen Fotos zum Wintereinbruch bedanken. Aus allen Teilen des Landes erreichen uns Einsendungen mit einem Motiv: Schnee, Schnee, Schnee.

So wie von Thomas Payr aus Götzens.

Strom weiterhin unterbrochen

07:39 Uhr

In rund 20.000 Tiroler Haushalten bleibt es derzeit noch dunkel und still. Weiterhin gibt es zahlreiche Stromausfälle. Die Problematik habe sich mittlerweile ins Unterland verschoben, so die TIWAG.

Im Pitztal können aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Straßensperren die Einsatzteams noch nicht zu den beschädigten Leitungen vorrücken.

Wintereinbruch mittags wieder vorüber

07:34 Uhr

Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Fotos! In Kürze werden wir wieder einige Eindrücke aus Tirol veröffentlichen.

07:34 Uhr

Wie die Tiroler Meteorologen der ZAMG mitteilen, dürfte es sich um einen kurzen Wintereinbruch handeln. Zu Mittag dürfte bereits alles "wieder vorbei sein". Im Laufe des Vormittags geht der Schneefall immer weiter zurück, erste Auflockerungen wird es gegen Mittag geben. Am Nachmittag wird sich bereits wieder die Sonne zeigen - zumindest in den Tallagen.

Die aktuellen Neuschneemengen im Überblick:

  • Gletschergebiete zwischen 30 und 60 Zentimeter
  • Obergurgl 45 Zentimeter (cm)
  • Nauders und am Brenner 30cm
  • Innsbrucker Flughafen 20cm
  • Reutte und Mayrhofen fünf Zentimeter
  • Kufstein Schneeregen

Am Wochenende werden sich laut ZAMG Sonne und Wolken abwechseln. Es wird leicht föhnig sein. Im Süden wird mit mehr Wolken als im Norden gerechnet. Vor allem im Unterland gibt es Auflockerung. Das Wetter wird deutlich milder. Die heutige Nacht wird klar und daher frostig. Morgen Samstag werden daher Höchstwerte von rund 10 Grad erwartet.

Kritische Situation in der Landeshaupstadt

07:24 Uhr

Das Schneechaos hat Innsbruck voll im Griff. Sämtliche Einfahrtsstraßen sind entweder komplett gesperrt oder schwer passierbar, berichtet Vize-Bürgermeister Christoph Kaufmann gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Die Bevölkerung soll auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und Parks sowie Baum-Gruppen meiden. Im ganzen Stadtgebiet gaben Bäume unter dem schweren Nassschnee nach und knickten ein.

Die Innsbrucker Einsatz-Leitung ist seit ca. 4.00 Uhr im Dienst und arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Behinderungen. Vize-BM Kaufmann möchte allen Einsatzkräften, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen für ihre Arbeit danken.

"Tirol bahntechnisch isoliert"

07:15 Uhr

In Tirol stehen derzeit nahezu alle Züge. Wie ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel gegenüber TT.com berichtet, ist Tirol derzeit "bahntechnisch isoliert." In allen Richtungen komme es aufgrund umgestürzter Bäume und herabhängender Leitungen zu Streckenunterbrechungen. Die einzige Strecke, die derzeit noch aufrecht erhalten werden kann, ist jene zwischen dem Ötztal und Innsbruck.

Die ÖBB können derzeit auch keinen Schienenersatzverkehr einrichten, da die Busse ebenfalls nicht weiterkommen. Die Situation ist derzeit äußerst schwierig.

Tiroler sollten daher laut Zumtobel heute "auf eine Fahrt mit der Bahn verzichten und zuhause bleiben." Die ÖBB-Einsatzteams sind vor Ort und arbeiten an der Wiederherstellung der Bahnverbindungen.

+++ Eilmeldung: Bahnverkehr komplett lahmgelegt +++

07:06 Uhr

Der Wintereinbruch legte den Bahnverkehr in Tirol komplett lahm, berichtet die Österreichische Presse Agentur.

Aktuelle Verkehrsinformation

06:54 Uhr

Die Tirolerstraße (B171) ist derzeit zwischen Kranebitten und Zirl wegen umgestürzter Bäume in beiden Richtungen nicht befahrbar. Das meldet der ÖAMTC auf seiner Homepage.

Blockiert wegen umgestürzter Bäume ist auch die Ehrwalder Straße (B187) zwischen der Staatsgrenze und Ehrwald.

Leserfotos zum Wintereinbruch

06:49 Uhr

Mit seinem Auto war Christoph Braun am Donnerstagabend vor 23 Uhr in St. Anton am Arlberg unterwegs und schoss ein Foto der Schneefahrbahn.

06:47 Uhr

Bettina Holzknecht hat für uns die Anfänge des Wintereinbruchs dokumentiert.

Fotos gesucht

06:46 Uhr

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie eindrucksvolle Fotos des Wintereinbruchs? Schicken Sie ein E-Mail mit Bild und Ortsangabe an forum@tt.com. Einige "Leserbeweise" werden veröffentlicht.

Aktuelle Wetterinformationen

06:44 Uhr

Die Tiroler Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) sind derzeit mit der Auswertung der aktuellen Wetterdaten beschäftigt. In etwa einer halben Stunden liefern wir erste Informationen dazu.

20.000 Haushalte in Tirol ohne Strom

06:36 Uhr

Die Situation ist derzeit "äußerst kritisch", berichtet der landesweite Stromversorger TIWAG in einer ersten Stellungnahme gegenüber TT.com. Derzeit sind rund 20.000 Haushalte in Tirol ohne Strom.

Durch den seit den Morgenstunden massiven Nassschnee auch in Tallagen wurden Laubbäume arg in Mitleidenschaft gezogen und knickten um. "Der Boden ist zu weich. Die Bäume fallen in unsere Leitungen."

Derzeit größtenteils unversorgt sind: Ötztal, Wipptal, Mittelgebirge rund um Grinzens und Axams, Kühtai, Sellraintal, Pitztal sowie Achenseetal. Seit Mitternacht sind 14 Einsatzteams der TIWAG im ganzen Land unterwegs, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Die umgestürzten Bäume haben aber nicht nur die TIWAG-Leitungen beschädigt, sondern sorgen auch - wie bereits berichtet - für zahlreiche Straßensperren. Aus diesem Grund sind manche heruntergefallenen Leitungen für die Experten derzeit unerreichbar.

Verkehrsbehinderungen in Tirol

06:29 Uhr

Auf der Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders herrscht Kettenpflicht für Lkw und Busse über 3,5 Tonnen. Dasselbe gilt für die Fernpassstraße. Der Kattenberg ist hier komplett gesperrt.

Im Paznauntal kommt es ebenfalls wegen umgestürzter Bäume zwischen Pians und See zu einer Straßensperre. Auch in anderen höher gelegenen Orten sorgt der starke Schneefall für Verkehrsbehinderungen. So zum Beispiel im Ötztal und Kühtai.

06:26 Uhr

Wie der ÖAMTC auf seiner Homepage informiert, kommt es auf der A12 zwischen der Ausfahrt Zams und Telfs-Ost in beiden Richtungen zu Behinderungen wegen des starken Schneefalls. Ebenfalls davon betroffen sind die Aus- und Zufahrten bei Mötz in Richtung Mieming.

Zwischen Völs/Kranebitten und Wattens gibt es auf der A12 in beiden Richtungen teilweise Schneefahrbahn. Auch bei der Ausfahrt in Hall und dem Parkplatz bei der Karlskirche in Volders kommt es zu Behinderungen. Ein Baum ragt auf die Fahrbahn, so der ÖAMTC.

06:23 Uhr

Ein neu aufgetretenes Problem stellen derzeit Stromleitungen dar. Wegen der umgestürzten Bäume kommt es zu zahlreichen Ausfällen in großen Teilen des Landes. Dazu mehr in Kürze.

06:22 Uhr

Der Wintereinbruch mit zum Teil starken Schneefällen hat in der Nacht auf Freitag im Westen Österreichs zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Wie die Verkehrsinformationszentrale der Polizei gegenüber TT.com mitteilte, schaut es derzeit "nicht gut aus".

So ist etwa die Brennerautobahn (A13) in Richtung Süden ab dem Zenzenhof komplett gesperrt wegen hängengebliebener Fahrzeuge. Die Inntalautobahn (A12) ist im Bereich Innsbruck teilweise nicht befahrbar. Die Ausfahrten Innsbruck Ost und West sind gesperrt. Die Landeshauptstadt ist derzeit via Autobahn nur über die Ausfahrt Süd erreichbar.

Im städtischen Bereich herrscht laut Verkehrsinformationszentrale teilweise Kettenpflicht, einige Straßenteile sind gesperrt. Auch hier sorgen umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste für Behinderungen.

Schneefahrbahn auch in Innsbruck

05:59 Uhr

Der Schnee erreichte in der Nacht auf Freitag auch die Landeshauptstadt. Der Innsbrucker Stadtverkehr ist davon beeinträchtigt. So kommt es bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) zu Behinderungen und Verspätungen. Grund sind herabgefallene Äste, informiert die IVB ihre Gäste. Auch die Stubaitalbahn ist derzeit gesperrt.

05:57 Uhr

Bereits am Donnerstagabend sorgte der starke Schneefall für zahlreiche Probleme. Näheres lesen Sie hier.

05:57 Uhr

Guten morgen aus der TT.com-Redaktion!

Der Wintereinbruch hat viel Schnee nach Tirol gebracht. Weite Teile des Landes sind vom starken Schneefall betroffen. Auf einigen Verkehrsverbindungen kommt es zu Behinderungen. In diesem Live-Blog werden wir Sie über die aktuellen Geschehnisse in Tirol informieren.


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