Bus musste am Felber umkehren, Gaststätte blieb auf Essen sitzen

Prägraten – Verärgert meldete sich Maria Berger aus Prägraten in der TT-Redaktion. „Am Mittwoch musste ein Bus am Felbertauern umkehren und ...

Prägraten –Verärgert meldete sich Maria Berger aus Prägraten in der TT-Redaktion. „Am Mittwoch musste ein Bus am Felbertauern umkehren und zurückfahren, weil er länger als zwölf Meter war.“

Seit 9. Oktober gelten auf der Ersatzstraße aufgrund der Winterregelung Längen- und Tonnagebeschränkungen. Besagtes Busunternehmen aus Nordtirol dürfte davon keine Kenntnis gehabt haben. „Es hatte in einer Gaststätte im Virgental ein Mittagessen bestellt, das bereits vorbereitet war“, erklärt Berger im Gespräch mit der TT. „Manche werden vermutlich Osttirol aus ihrem Programm streichen, wie mir schon ein Busunternehmer mitgeteilt hat.“ Berger spricht von einem wirtschaftlichen und imagemäßigen Schaden für den Bezirk: „Und das wegen ein paar Metern.“ Sie plädiert, die Längenbeschränkung noch einmal zu überdenken.

Bezirkshauptfrau Olga Reisner hatte Kenntnis von dem Vorfall. Die Regelung sei umfangreich angekündigt worden. Unternehmer müssen sich selbst darum kümmern: „Es ist der einzige Fall, der an mich herangetragen wurde.“

Die Winterregelung wurde aus Sicherheitsgründen getroffen. Würde sich ein sehr langes Fahrzeug in einer Kurve verkeilen, weil die Fahrbahn rutschig oder verschneit ist, wäre dies auf der großteils einspurigen Ersatzstraße mit 10 % Steigung fatal. Die Bergung wäre kompliziert. (func)


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