Familientreffen im Langes-Stadion

Wattens – Gernot Langes fühlte sich gestern sichtlich wohl in „seiner“ Arena. Denn das Wattener Alpenstadion wurde gestern zum „70er“ des Ju...

Wattens –Gernot Langes fühlte sich gestern sichtlich wohl in „seiner“ Arena. Denn das Wattener Alpenstadion wurde gestern zum „70er“ des Jubilars offiziell in „Gernot-Langes-Stadion“ umgetauft. Umrahmt von der Swarovski-Musikkapelle Wattens und der Schützenkompanie Fritzens. So wie es sich gehört. Ein Fest, dem Anlass würdig. Und auch im anschließenden Legendenspiel machten zahlreiche Kicker aus vergangenen Wattens- und Innsbruck-Zeiten dem langjährigen Mäzen ihre Aufwartung. „Ich widme mein Tor Gernot Langes, der so viel für den Fußball geleistet hat“, sprach Hansi Müller, der einst vom Swarovski-Boss aus Mailand zum FC Swarovski Tirol gelotst wurde, nach Spielschluss ins Mikrofon.

Beim 3:3 zwischen den Wattens-Legenden, angeführt von Wacker-Coach Roland Kirchler, Robert Wazinger, Kurt Stanger, Harald und Thomas Eder sowie den Tivoli-Legenden um Hansi Müller, Ove Flindt, Michael Baur, Sepp Stering, Michael Streiter, Andi Spielmann, Oliver Prudlo, Kurt Welzl und Co. regierte der Schmäh, kamen die rund 1000 Zuschauer und natürlich Jubilar Gernot Langes als interessierter Zuschauer an der Seitenlinie voll auf ihre Kosten. „Ich lebe noch“, schmunzelte der mittlerweile schon 65-jährige Ove Flindt, der sich an seine Zeit in Wattens erinnerte und der so wie Müller beteuerte, „dass Tirol fest im Herzen verankert bleibt“.

Für die Wattener traf der jetzige WSG-Coach Thomas Silberberger – jeweils nach mustergültiger Kirchler-Flanke – zweimal, Wazinger besorgte den 3:3-Endstand, nachdem sich zuvor schon Spielmann, Baur und Müller im Langes-Stadion als Torschützen feiern ließen.

Ein gelungener Festakt der WSG-Fußballfamilie, die, zahlreich vertreten, ihren langjährigen Präsidenten hochleben ließ – und der genoss das sichtlich. (w. m.)


Kommentieren


Schlagworte