Zwei Millionen Muslime begannen Hajj-Zeremonie bei Mekka

Das weltweit größte muslimische Pilgerereignis ist heuer von Befürchtungen über eine Ausbreitung des in Saudi-Arabien aufgetretenen Coronavirus‘ MERS überschattet.

Mekka – Rund zwei Millionen Menschen haben sich am Sonntag in Mina nahe der saudi-arabischen Stadt Mekka zum Beginn der diesjährigen islamischen Pilgerfahrt Hajj (Haj/Hadj/Hadsch) versammelt. Die Gläubigen machten sich in der Früh zu Fuß, in Bussen oder mit dem Zug ins Mina-Tal auf, um dort zu beten und innere Einkehr zu halten.

Die Nacht verbringen die Pilger traditionell in Zelten, bevor sie am Montag auf den Berg Arafat steigen. Anschließend ziehen sie zurück nach Mina, wo sie die Hajj mit der symbolischen Steinigung des Teufels fortsetzen. Zur Hajj gehören außerdem Gebete an der Kaaba in der großen Moschee von Mekka.

Das weltweit größte muslimische Pilgerereignis endet am kommenden Freitag. Heuer ist es von Befürchtungen über eine Ausbreitung des in Saudi-Arabien aufgetretenen Coronavirus‘ MERS überschattet. Daran starben im Königreich bisher 51 Menschen. Der saudi-arabische Gesundheitsminister Abdallah al-Rabia versicherte allerdings am Samstagabend, unter den Pilgern sei kein Krankheitsfall registriert worden.

Das Königreich hat mehr als 100.000 Soldaten und Polizisten aufgeboten, um einen reibungslosen Ablauf der Pilgerreise zu gewährleisten. Laut Koran sollte jeder Muslim einmal im Leben nach Mekka pilgern - in die Geburtsstadt des Propheten Mohammed. (APA/AFP)

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