Senat trägt Rapoldi-Eislaufplatz zu Grabe

Nach Pause im Winter 2012/13 wird Standort für immer aufgelassen. Platz im O-Dorf muss verlegt werden.

Innsbruck –Zu alt, zu schlecht frequentiert, zu teuer: Der Kunsteislaufplatz der Stadt Innsbruck im Rapoldipark war vieles, nur nicht rentabel. Bereits vor der vergangenen Wintersaison wurde der Standort nicht nur aus dem Programm des Freizeitticket Tirol, sondern auch von der Liste der städtischen Eislaufplätze gestrichen, die TT berichtete. Was als „Pause“ begann, endete nun mit seiner Elimination.

So beschloss der Stadtsenat, den Platz endgültig aufzulassen. Immerhin würde eine Neuanschaffung mit bis zu 150.000 Euro zu Buche schlagen. Eine Sanierung sei auch aufgrund der veralteten Technik nicht möglich. Geld, für das auch im neuen Budget kein Platz zu finden ist. Allein die übrigen vier Anlagen (Olympisches Dorf/Baggersee, Hötting West, Igls und Sparkassenplatz) verschlingen in der Instandhaltung an die 80.000 Euro. So viel wurde bisher im Budget dafür reserviert.

Hingegen wird der Eislaufplatz im O-Dorf vom Baggersee zur Neuen Mittelschule verlegt. Grund hierfür, so wird verlautet, sei, dass der dortige Gastronomiebetrieb kürzlich an die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) verkauft worden sei. Nun würden die IKB einen Abriss und Neubau des Betriebs in Erwägung ziehen. Folglich könne aber am bisherigen Standort kein regulärer Eislaufbetrieb gewährleistet werden. Mit der Betreuung des neuen Eislaufplatzstandortes bei der Neuen Mittelschule im O-Dorf wird das Sportamt betraut werden. (TT, mami)

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