Syrischer Nationalrat kommt nicht zu geplanter Friedenskonferenz

Rückschlag in den Bemühungen um eine politische Lösung des Syrien-Konflikts: Der Syrische Nationalrat, ein Zusammenschluss wichtiger Oppositionsgruppen, kommt nicht zur Friedenskonferenz, die Mitte November in Genf stattfinden soll.

Immer wieder werden unschuldige Kinder zu Opfern des brutalen Bürgerkrieges in Syrien.
© REUTERS/Yazen Homsy

Beirut – Der Syrische Nationalrat, eine Schlüsselgruppe der Opposition gegen Präsident Bashar al-Assad, wird an der für Mitte November geplanten internationalen Syrien-Friedenskonferenz in Genf nicht teilnehmen. Das sagte der Präsident der größten Gruppierung innerhalb der Syrischen Nationalen Koalition, George Sabra, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Falls sich die Nationale Koalition an der Genfer Konferenz beteilige, werde seine Gruppe aus dem Zusammenschluss austreten, fügte Sabra hinzu.

Das ehemalige Mitglied der Kommunistischen Partei Syriens verwies auf die Leiden der syrischen Bevölkerung und erklärte, vor dem Fall der Regierung Assad werde seine Gruppe nicht verhandeln. Dem Syrischen Nationalrat gehören unter anderem die einflussreichen Muslimbrüder an. Die Gruppe hatte sich im November 2012 zusammen mit anderen Assad-Gegnern zur Syrischen Nationalen Koalition zusammengeschlossen. (APA/AFP)

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