Warschauer Bürgermeisterin kann ihr Amt voraussichtlich behalten

Exit Polls: Das Referendum zur Absetzung von Gronkiewicz-Waltz ist wegen zu niedriger Beteiligung ungültig.

Warschau - In Warschau ist am heutigen Sonntag eine Volksabstimmung zur Absetzung von Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz knapp an einer zu geringen Stimmbeteiligung gescheitert. Dies geht aus einer Wahltagsbefragung hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS nach Abstimmungsende um 21 Uhr veröffentlichte. Demnach lag die Stimmbeteiligung bei 27,2 Prozent.

Das Referendum wäre nur gültig gewesen, wenn sich mindestens drei Fünftel der Teilnehmer an der vergangenen Bürgermeisterwahl an ihm beteiligt hätten, also rund 29 Prozent. Von den Teilnehmern des Referendums sprachen sich laut TNS 94 Prozent für eine Amtsenthebung von Hanna Gronkiewicz-Waltz aus. Sollte sie ihren Posten tatsächlich behalten, wäre dies ein wichtiger Prestige-Erfolg für ihre Partei, die rechtsliberale „Bürgerplattform“ (PO) von Ministerpräsident Donald Tusk. (APA)

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