SPÖ und ÖVP stellen sich für Koalitionsverhandlungen auf

Noch nicht bekannt ist etwa, wer für die Volkspartei aus den Ländern mitverhandeln darf.

Das Parlament in Wien.
© thomas boehm

Wien - Die beiden stimmenstärksten Parteien der Nationalratswahl, SPÖ und ÖVP, stellen sich am Montag, für die Koalitionsverhandlungen auf. Der Bundespräsident hat SPÖ-Chef Werner Faymann den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt, am frühen Montagnachmittag holt er sich von Parteipräsidium und Vorstand den Segen für sein Verhandlungsteam sowie für den Entschluss, nur mit der ÖVP sprechen zu wollen. Ebenfalls am Nachmittag tagt die ÖVP, die sich auf ergebnisoffene Gespräche festlegen dürfte.

Zwar noch nicht ganz fix, aber wahrscheinlich ist, dass sich auch die ÖVP bis Montag ein Verhandlerteam zusammenstellt. Noch nicht bekannt ist etwa, wer für die Volkspartei aus den Ländern mitverhandeln darf - so gilt zwar der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer als heißer Tipp, doch auch die westlichen Bundesländer bestehen auf einen Vertreter in der Gruppe. (APA)


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