Schwoich trauert um Max Ritzer

Der langjährige Bürgermeister von Schwoich, Ehrenbürger Max Ritzer, ist am 14. Oktober im 74. Lebensjahr verstorben.

Von Hermann Nageler

Schwoich –Drei Jahrzehnte lang hat Max Ritzer das politische Geschehen im Bezirk Kufstein persönlich mitgeprägt. 1979 zog er als Mandatar für die ÖVP in den Tiroler Landtag ein, dem er bis 1992 angehörte. Bereits im Jahr 1978 hatte Ritzer das Amt des ÖVP-Bezirksobmannes übernommen, das er bis 1994 ausübte, gleichzeitig war er von 1976 bis 1991 Bezirkschef des ÖAAB. Auch in Schwoich war der langjährige Leiter des Baubezirksamtes Kufstein viele Jahre fixer Bestandteil der Gemeindepolitik. 1974 zog er für den ÖAAB in den Gemeinderat ein und wurde auch gleich zum Vizebürgermeister gewählt, 1989 löste er Sepp Thaler als Bürgermeister ab.

In seiner Ära wurden zahlreiche wichtige Projekte in Schwoich verwirklicht: Der Bau des Mehrzwecksaales, die Anlage des neuen Badesees, die Errichtung des Feuerwehrhauses, die Kompostieranlage, die Renovierung der Volksschule, der Ausbau der Kanalisierung und der Wasserversorgung, die Neugestaltung des Fußballplatzes, der Urnenfriedhof, die Ansiedlung von Gewerbebetrieben, die Schaffung neuer Wohnungen – nur ein kleiner Auszug aus der Liste von Projekten, die unter Bürgermeister Max Ritzer abgeschlossen wurden.

Nach 13 Jahren an der Spitze der Gemeinde hatte er 2002 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt.

Max Ritzer wird am Donnerstag, den 17. Oktober, um 14 Uhr am Schwoicher Ortsfriedhof zur letzten Ruhe geleitet.


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