Mit 1,8 Promille von Jungbürgerfeier gerast

Innsbruck – Dass man zur Jungbürgerfeier nicht mit dem eigenen Auto fahren sollte, zeigt der Fall eines 26-Jährigen. „Ja, warum fahren Sie d...

Innsbruck –Dass man zur Jungbürgerfeier nicht mit dem eigenen Auto fahren sollte, zeigt der Fall eines 26-Jährigen. „Ja, warum fahren Sie denn da selbst hin? Es ist doch bekannt, dass da viel Alkohol getrunken wird!“, fragte da auch gestern am Landesgericht spontan Richter Bruno Angerer den wegen fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen Angeklagten. Er war nach der Feier mit 1,8 Promille Blutalkohol mit einem Teilnehmer noch in Richtung einer Wörgler Diskothek gerast. Bei Dunkelheit und strömendem Regen passiert­e dann das Unvermeidliche. Der Beifahrer erlitt dabei ein offenes Schädel-Hirn-Trauma. Da die Wahnsinnsfahrt im Zweifel jedoch nicht vorhersehbar war, blieb die Strafe mit vier Monaten bedingter Haft und 960 Euro Geldstrafe milde. Zudem fließen 7000 Euro an den Beifahrer. Grund für die Hinfahrt war übrigens der strömende Regen. (fell)

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