Koller wird in Nürnberg nach wie vor als Topfavorit gehandelt

Der deutsche Bundesligist will noch diese Woche den neuen Trainer präsentieren.

Nürnberg – Der 1. FC Nürnberg will schon vor dem Liga-Spiel bei Eintracht Frankfurt am Samstag den neuen Trainer präsentieren. Dies bestätigte Sportvorstand Martin Bader bei der Jahreshauptversammlung des deutschen Fußball-Bundesligisten am späten Montagabend. Als Topkandidat wird nach wie vor der Schweizer Marcel Koller gehandelt, der aber am Dienstag noch zum Abschluss der WM-Qualifikation mit Österreich auf den Färöer antreten musste.

In der Trainerfrage sei nicht der Zeitpunkt entscheidend, betonte der nach den gescheiterten Gesprächen mit Wunschkandidat Christian Gross unter Druck stehende Bader: „Der entscheidende Faktor ist: Wir müssen aus vollster Überzeugung dahinterstehen.“ Und dafür brauche es „professionelle“ und „tiefgründige“ Gespräche - sprich Zeit.

„Unser Ziel ist, dass der neue Trainer in Frankfurt auf der Bank sitzt“, bekräftigte Bader dennoch. Es könnte aber auch so kommen, dass Interimscoach Roger Prinzen zusammen mit Ex-Profi Marek Mintal im Spiel eins nach der Trennung von Michael Wiesinger das Kommando führen wird. (APA/dpa)

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