Spanien, Bosnien, Russland und England für WM qualifiziert

Frankreich, Portugal und Griechenland müssen vorerst noch um ihre WM-Teilnahme zittern. Die Türkei verpasst auch die Play-off-Spiele.

Der Treffer von Roman Shirokov ebnete den Russen den Weg nach Brasilien.
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Die Quali-Entscheidungen im Überblick:

Gruppe A:

Gruppensieger Belgien kam zum Abschluss daheim gegen Wales nur zu einem 1:1. Kroatien (hatte das Play-off-Ticket schon in der Tasche) musste sich in Schottland 0:2 gescholagen geben.

Gruppe B:

Dänemark ist trotz eines 6:0 (4:0) gegen Malta und des Sprungs auf Platz zwei in der Gruppe B auf dem Weg zur Fußball-WM 2014 gescheitert. Als schlechtester Gruppenzweiter (16 Punkte) darf die dänische Auswahl nicht an den Playoff-Spielen teilnehmen. Den Gruppensieg hatte Italien (2:2 gegen Armenien) bereits sicher.

Wayne Rooney erzielte das 1:0 für England.
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Gruppe C:

Deutschland hat die Qualifikation mit einem 5:3-Auswärtserfolg gegen Schweden abgeschlossen. Die Deutschen machten zum Abschluss einen 0:2-Rückstand wett und nahmen damit Revanche für das erste Duell, in dem man sich nach 4:0-Führung mit einem 4:4 begnügen hatte müssen.

Mit 28 Punkten beendete Deutschland die Gruppe C als ungeschlagener und überlegener Sieger, dahinter folgten Play-off-Starter Schweden (20), Österreich (17), Irland (14), Kasachstan (5) und die Färöer (1). Die Iren gewannen zum Abschluss daheim gegen Kasachstan 3:1.

Gruppe D:

Die Türkei hat die Qualifikation für die Fußball-WM 2014 in Brasilien verpasst. Die Türken mussten sich zum Abschluss der Gruppe D WM-Teilnehmer Niederlande daheim 0:2 geschlagen geben. Rumänien nützte die Gunst der Stunde und schob sich mit einem 2:0-Heimerfolg gegen Estland noch auf Platz zwei vor.

Gruppe E:

Island machte das Rennen um Rang zwei hinter der fix qualifizierten und ungeschlagen gebliebenen Schweiz. Die Isländer holten in Norwegen ein 1:1 und fixierten die Teilnahme am Play-off, Konkurrent Slowenien unterlag in der Schweiz 0:1.

Gruppe F:

Die Russen fixierten mit einem 1:1-Auswärtsremis gegen Aserbaidschan Platz eins in Gruppe F, Portugal musste sich trotz eines 3:0-Heimsiegs gegen Luxemburg mit Platz zwei und einem Play-off-Ticket begnügen.

Gruppe G:

Bosnien-Herzegowina sicherte mit einem 1:0-Erfolg in Litauen Rang eins in Gruppe G ab, Griechenland reichte daher auch ein 2:0-Heimsieg gegen Liechtenstein nicht mehr zur direkten Qualifikation. Ein Treffer von Vedad Ibisevic in der 68. Minute brachte den Bosniern die erste Teilnahme an einem großen Turnier.

Gruppe H:

Im Wembley-Stadion verteidigte das Fußball-Mutterland durch einen Kopfballtreffer von Torjäger Wayne Rooney (42.) und ein spätes Tor von Kapitän Steven Gerrard (88.) Platz eins in der Gruppe H und vermied eine Wiederholung seines Alptraums von 1973, als Polen den Engländern den Weg zur WM 1974 versperrte. Einen einzigen Punkt Vorsprung hat England (22) vor der Ukraine (21/8:0 in San Marino).

Gruppe I:

Titelverteidiger und Europameister Spanien ist mit dem 2:0 (1:0) gegen Georgien in Albacete Sieger in der Gruppe I geworden und damit bei der WM dabei. Bei 20 Punkten blieb die Mannschaft von Trainer Vicente del Bosque ungeschlagen und verwies Frankreich mit drei Zählern Vorsprung auf den zweiten Platz. Damit muss der Titelträger von 1998 in die Playoffs, um sich doch noch das Ticket für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien zu sichern. Den Franzosen half der 3:0 (1:0)-Erfolg in Paris gegen Finnland nicht mehr.

Die acht besten Zweiten der Fußball-WM-Qualifikation – Europa (Hinspiele 15. Nov. - Rückspiele 19. Nov., Auslosung 21. Okt./14.00 Uhr):

Griechenland, Frankreich, Portugal, Ukraine, Schweden, Island, Rumänien, Kroatien

Modus: Sieger für WM 2014 qualifiziert


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