Drei Bombenanschläge in Burma fordern ein Menschenleben

Im Osten des Landes explodierten am Donnerstag drei Sprengsätze. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

Rangun – Im Osten Burmas sind am Donnerstag drei Bomben explodiert. Ein städtischer Angestellter in Namkham im unruhigen Bundesstaat Shan an der Grenze zu China sei dabei getötet worden, teilte die Polizei mit. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. In der Region explodieren in jüngster Zeit immer wieder Sprengsätze. Sicherheitskräfte und Kämpfer ethnischer Minderheiten liefern sich Auseinandersetzungen. Mehrere westliche Staaten mahnten Reisende zur Vorsicht.

Mitte Oktober wurde bei einem Anschlag in einem Luxushotel in der Wirtschaftsmetropole Rangun eine US-Bürgerin verletzt. Ein 27-Jähriger, der das Zimmer, in dem der Sprengsatz explodierte, bewohnt hatte, wurde anschließend festgenommen.

Burma durchlebt seit der Übernahme der Macht durch eine Zivilregierung im Jahr 2011 einen Demokratisierungsprozess. Im Dezember soll die Südostasiatische Staatengemeinschaft (ASEAN) dort tagen. (APA/AFP)


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