Menschen in Tirol wollen den syrischen Flüchtlingen helfen

Menschenrechte sind für den Soroptimist-Club in Innsbruck ein Anliegen. Am Sonntag findet ein Abend zugunsten von syrischen Flüchtlingen statt. Mit dabei: Felix Mitterer.

Innsbruck –Während die Regierung Österreichs Mithilfe bei der Vernichtung der Chemiewaffen in Syrien plant, versucht der Soroptimist-Club den Flüchtlingen aus diesem bürgerkriegsgebeutelten Land zu helfen. Für heute Sonntag hat der Innsbrucker Ableger der internationalen Frauenorganisation eine Benefizveranstaltung geplant. Felix Mitterer liest aus seiner 2006 entstandenen musikalischen Komödie „Die Weberischen“. Wie der Tiroler Autor tritt auch das Frauentrio Dreierlei (Christine Ransmayr, Gudrun Moser und Christine Nilica) ohne Honorar auf.

Seit Felix Mitterer wieder in Österreich lebt, kommt er fast jede Woche nach Tirol. Ansonsten habe er sich gut im Weinviertel eingelebt. Wie viele Menschen macht es Felix Mitterer betroffen, „dass die kriegerischen Handlungen in Syrien kein Ende nehmen und dass ich nicht weiß, ob es gut ist, wenn die internationale Gemeinschaft eingreift“. Gegenüber der TT meint der Dramatiker weiter: „Flüchtlingen helfen ist das Einzige, was der Einzelne tun kann.“

Soroptimist International wurde 1921 in den USA gegründet und ist in 123 Ländern aktiv. In Innsbruck seit 1984. Die Organisation sieht sich als Serviceclub, der sich unter anderem mit Spenden und Benefizveranstaltungen für Menschenrechte und die Stellung der Frau einsetzt. Daneben wird der Fokus auf Erziehung, wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt, Gesundheit und internationale Verständigung gelegt. Wie die frischgebackene Präsidentin von Soroptimist Tirol, Jeannine Meighörner, erklärt, wolle man mit dem Geld „ohne lange Wege“ Flüchtlingen in Tirol helfen. Der Club hofft, dass einige tausend Euro Spendengelder bei der Veranstaltung zusammenkommen werden. (sst)

Restkarten an der Abendkassa. 20. Oktober, 20 Uhr, Landeskonservatorium Innsbruck.

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