Deutlich weniger Verkehrsunfälle und Verletzte in Tirol

1484 Unfälle ereigneten sich heuer von Jänner bis Juni auf Tirols Straßen – weniger als in den selben Monaten 2012. Auch die Zahl der Verletzten ging deutlich zurück – auch österreichweit. 20 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen in Tirol ums Leben.

Innsbruck – Auf Tirols Straßen ereigneten sich im ersten Halbjahr 2013 laut Statistik Austria weniger Verkehrsunfälle mit insgesamt weniger Verletzten als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In den ersten sechs Monaten des Jahres krachte es in Tirol 1484 Mal, dabei wurden insgesamt 1894 Personen verletzt. Das sind um 146 (neun Prozent) weniger Unfälle und um zehn Prozent weniger Verletzte als noch 2012. 20 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen in Tirol ums Leben, gleich viele wie im Vorjahreszeitraum.

Auch österreichweit gab es in den ersten sechs Monaten mit zehn Prozent weniger Unfällen und zehn Prozent weniger Verletzten einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen. Bundesweit ging auch die Zahl der Todesopfer um 41 (17,8 Prozent) zurück. Der lange, kalte Winter sowie frühe Ostern und Pfingsten dürften – mit einem geringeren Verkehrsaufkommen als Folge – zu dem deutlichen Rückgang beigetragen haben, schreibt die Statistik Austria in einer Aussendung.

Weniger Verletzte in allen Bundesländern

Während sich die Zahl der Unfälle österreichweit um ein Zehntel verringerte, waren die höchsten Abnahmen in den Bundesländern Vorarlberg (minus 22 Prozent), Burgenland (minus 15 Prozent) und Wien (minus 13 Prozent) zu verzeichnen. In allen Bundesländern gab es auch um mindestens fünf Prozent weniger Verletzte als im selben Zeitraum des Vorjahres, wobei die Rückgänge in den genannten drei Bundesländern am stärksten ausfielen.

Auch die Zahl der Alkohol-Unfälle nahm in den ersten sechs Monaten deutlich ab – mit 967 gegenüber 1262 im Vorjahr. Hier gab es auch um 21 Prozent weniger Verletzte, die Zahl der Getöteten halbierte sich gegenüber 2012 auf zehn. In Tirol gab es keinen Alkohol-Unfall mit Todesfolge, verletzt wurden 119 Personen.

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Bei 130 Unfällen auf Tirols Straßen wurden im ersten Halbjahr insgesamt 146 Kinder verletzt. Tödliche Unfälle mit Kindern gab es in den ersten sechs Monaten des Jahres nicht. Im Vorjahr passierten im selben Zeitraum drei der österreichweit sechs tödlichen Unfälle mit Kindern in Tirol. Von Jänner bis Juni 2013 kamen fünf Kinder im Straßenverkehr ums Leben, also eines weniger als 2012.

Mehr getötete Motorradfahrer und Fußgänger

Gestiegen ist allerdings die Zahl der Toten bei Motorradfahrern und Fußgängern. Ab April 2013 setzte die Motorradsaison ein, und bis Juni verunglückten österreichweit zwischen zehn und 13 Personen pro Monat mit einem Motorrad tödlich. Insgesamt starben in den ersten sechs Monaten 35 Biker, im Vorjahr waren es 27. Mit 43 getöteten Fußgängern verunglückten um fünf mehr als ein Jahr davor, mit 16 getöteten Radfahrern gab es um fünf weniger Tote. Die Zahl der in einem Pkw getöteten Personen verringerte sich hingegen um mehr als ein Drittel (von 124 auf 79). (tt.com)


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