Bundesweite Lösung: Regress vorstellbar

Innsbruck – In die Diskussion um die Pflege bringt sich jetzt auch die SPÖ ein: Für SP-Sozialsprecherin Gabi Schiessling und Ex-Soziallandes...

Innsbruck –In die Diskussion um die Pflege bringt sich jetzt auch die SPÖ ein: Für SP-Sozialsprecherin Gabi Schiessling und Ex-Soziallandesrat Gerhard Reheis wäre ein „sozial gestaffelter Kinderregress“ sinnvoll: „Die, die mehr haben, könnten auch mehr beitragen“, meint Reheis. Allerdings halte er nichts davon, „dass einzelne Bundesländer vorpreschen“. Tirol sei 2008 das siebte Bundesland gewesen, das den Regress abgeschafft habe. „Jetzt bräuchte es, wenn, dann eine bundesweite, einheitliche Regelung.“ Tatsache sei, dass die Abschaffung des Regresses auch einen Ansturm auf die Altenheime ausgelöst habe.

Zur Finanzierung der Pflege sei eine Pflegeversicherung sinnvoll, erklärt Schiessling. Einen solchen Vorstoß habe die SPÖ bereits 2004 gemacht.

Reheis verweist auf den Strukturplan Pflege. Darin sei auch die Finanzierung der Pflege bis 2022 festgeschrieben. Wie berichtet, ist der Nettoaufwand des Landes in den letzten Jahren auf 65 Millionen Euro gestiegen. Mit ein Grund ist auch, dass der Kinderregress abgeschafft wurde. (aheu)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren


Schlagworte