„Kein Konzept für die Schublade“

Nach der Imster Zukunftswerkstatt geht es um den Masterplan für die Innenstadt mit konkreten Zielen.

Von Alexander Paschinger

Imst –Anfang der Woche wurde Tatjana Stimmler als Chefin des neu geschaffenen Imster Stadtmarketings vorgestellt, kommenden Freitag gibt es wieder ein verlängertes Einkaufserlebnis im Rahmen von „Feierabend mit Freunden“ – diesmal in Zusammenarbeit mit dem FMZ. „Die Umsetzung der im Stadtentwicklungsprozess Imst erarbeiteten Maßnahmen und Projekte hat nahtlos an die Präsentation der Ideen im vergangenen Juli angeschlossen“, zeigt sich Projektleiter Peter Haimayer zufrieden. Nach den „ersten wichtigen Schritten“ komme „nun mit dem Masterplan für die Innenstadt die Umsetzung voll in Fahrt“. Daran arbeiten derzeit fünf Planungsteams, um „Perspektiven für die künftige Gestaltung der Imster Innenstadt aufzuzeigen und geeignete Lösungsvorschläge dafür zu entwickeln.“ Zwei Workshops samt Begehung haben dazu bereits stattgefunden.

„Es war uns von Anfang an wichtig, kein Konzept für die Schublade zu produzieren, sondern mit Beteiligung der Bevölkerung konkrete Ideen für die Zukunft unserer Stadt zu erarbeiten“, kommentiert Bürgermeister Stefan Weirather diese Entwicklungen. Wichtig sei, dass diese „auf einem breiten Konsens beruhen“ und man die Vorschläge „Schritt für Schritt realisieren könne“.

„Wir stehen vor einer komplexen und schwierigen Aufgabe“, sind sich die Planungsteams aus Tirol, Südtirol, der Steiermark und Wien bewusst, die sich nun mit dem „Masterplan Kernzone Imst“ bis zum 12. Dezember beschäftigen. Dieses „kooperative Planungsverfahren“ ist von der Stadtgemeinde ausgelobt und wird fachlich wie organisatorisch von der Dorferneuerung Tirol unterstützt. „Wir erwarten uns von den Experten Vorschläge für eine nachhaltige erfolgreiche Entwicklung der Innenstadt“, so Weirather. Und: „Daraus abgeleitet aber auch Maßnahmen, die kurzfristig umsetzbar sind und rasch zu spürbaren Verbesserungen führen.“

„Am 12. Dezember werden sie ihre Ideen und Lösungsansätze einer kritischen Jury präsentieren, der Experten als Fachpreisrichter sowie die Imster Stadträte als Sachpreisrichter angehören“, erläutert Haimayer. Als Nächstes sollten die besten Ideen vertieft, im Detail ausgearbeitet und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Haimayer und Weirather betonen weiters: „Die Stadt Imst hat die Finanzierung von Maßnahmen, die aus dem Stadtentwicklungsprozess und aus dem Masterplan resultieren, in ihrem Budget für das Jahr 2014 bereits eingeplant.“

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