Innsbrucker Anwalt Ermacora bleibt Alpenvereinspräsident

Der Innsbrucker Rechtsanwalt Andreas Ermacora wurde am Samstag in Dornbirn zum Präsidenten des Österreichischen Alpenvereins gewählt. Er hatte das Amt Anfang des Jahres interimistisch übernommen.

Dornbirn – Andreas Ermacora stellt sich weitere zwei Jahre in den Dienst der Alpen. Der Innsbrucker Rechtsanwalt wurde am Samstag in Dornbirn in seinem Amt als Präsident des Österreichischen Alpenvereins (OeAV) bestätigt. Er hat das Amt bereits seit Anfang des heurigen Jahres interimistisch geführt, nachdem sein Vorgänger Christian Wadsack aus beruflichen Gründen abgetreten war.

Als großen Schwerpunkt des OeAV für die kommenden Jahre sieht Andreas Ermacora, die gesundheitsfördernde Wirkung des Bergsports allgemein bekannt zu machen: „Kaum eine Tätigkeit hat einen positiveren Effekt auf Körper und Geist, als die Bewegung in der Natur. Der Alpenverein schafft die Basis dafür – sei es mit seinem alpinen Wegenetz, mit seinem umfassenden Freizeitangebot oder mit seinem Einsatz für den alpinen Naturraum. Wir möchten nicht nur aufzeigen, wie gesund es für jeden einzelnen ist, Sport in den Bergen zu betreiben, sondern das Thema auch aus volkswirtschaftlicher Sicht betrachten. Gesundheitsbewusstsein und Freude an der Bewegung können unserer Gesellschaft schließlich einen völlig neuen Auftrieb geben“, erklärt der Innsbrucker in einer Aussendung des Alpenvereins.

Auch das Thema Ehrenamt solle in den nächsten Jahren stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. „Die Ehrenamtlichkeit ist die Triebfeder unseres Vereins. Ohne unsere 22.000 freiwilligen Mitarbeiter und Funktionäre in den Sektionen wäre an eine erfolgreiche Vereinsarbeit nicht zu denken“, so Ermacora. Es sei ein Ziel des Alpenvereins, vermehrt Menschen für eine Tätigkeit in der Sektion zu begeistern und ihnen im Alpenverein den idealen Rahmen für ihr ehrenamtliches Engagement zu bieten.

Der 53-jährige Rechtsanwalt aus Innsbruck ist seit über 20 Jahren im Führungsgremium des Alpenvereins tätig und genießt dort großes Vertrauen. Er folgt seinem Vater Dr. Felix Ermacora nach, der bereits von 1968 bis 1971 als Erster Vorsitzender im Alpenverein aktiv war. (tt.com, deda)

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