Boston Red Sox erreichten erstmals seit 2007 die World Series

Im Endspiel um den Titel in der Major League Baseball treffen die Red Sox auf die St. Louis Cardinals.

Boston - Die Boston Red Sox haben nach sechs Jahren wieder die World Series der Major League Baseball (MLB) erreicht. Das Traditionsteam entschied die „best of seven“-Finalserie der American League gegen die Detroit Tigers mit 4:2 für sich. Spiel sechs im heimischen Fenway Park ging am Samstag mit 5:2 an die Red Sox, die ihre Division im Vorjahr noch auf dem letzten Tabellenplatz beendet hatten.

Die entscheidende Aktion gelang Shane Victorino, der im siebenten Inning beim Stand von 1:2 bei vollbesetzten Bases einen „Grand Slam“ schlug und somit für vier Punkte zum 5:2-Endstand sorgte. Als wertvollster Spieler der Serie wurde der japanische Pitcher Koji Uehara ausgezeichnet. In der World Series treffen die Red Sox, zuletzt 2007 MLB-Champion, ab Mittwoch auf die St. Louis Cardinals.

Boston hat in den ersten beiden Partien und in den möglichen Entscheidungsspielen sechs und sieben der „best of seven“-Serie Heimrecht. St. Louis hatte sich in der Finalserie der National League mit 4:2 gegen die Los Angeles Dodgers durchgesetzt. Das Finalduell mit den Red Sox ist eine Neuauflage der Endspiele von 2004. Damals hatte sich Boston mit 4:0 durchgesetzt und den ersten Titelgewinn seit 1918 gefeiert. (APA)

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