Justiz und Kriminalität

Sohn von mexikanischem Drogenboss in den USA festgenommen

Die Behörden in Mexiko kämpfen weiter gegen die organisierte Drogenkriminalität.
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Der 23-Jährige wollte zu Fuß in die USA gelangen, wurde aber am Grenzübergang gefasst.

Los Angeles – Die US-Polizei hat den Sohn eines der berüchtigtsten Drogenbosse Mexikos festgenommen. Serafin Zambada-Ortiz, dessen Vater zu den Anführern des Sinaloa-Drogenkartells gehört, sei am Mittwoch am Grenzübergang Nogales im US-Bundesstaat Arizona festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft in Kalifornien am Freitag mit. Der 23-Jährige hatte demnach versucht, zu Fuß in die USA zu gelangen.

Zambada-Ortiz war im September wegen des mutmaßlichen Schmuggels von Drogen in die USA angeklagt worden. Er ist der Sohn von Ismael „El Mayo“ Zambada-Garcia, einem der Sinaloa-Bosse.

Die Ehefrau des 23-Jährigen, Karime Ellameli Torres-Acosta, wurde den Angaben zufolge vorübergehend festgenommen. Sie ist die Tochter des verstorbenen mexikanischen Drogenbarons Manuel Torres-Felix. Zambada-Ortiz wurde im kalifornischen San Diego geboren und besitzt die US-Staatsbürgerschaft. Er soll von Tucson in Arizona nach San Diego überführt werden.

Der oberste Chef des Sinaloa-Kartells, Joaquin „El Chapo“ Guzman, floh 2001 aus einem mexikanischen Gefängnis und ist in den USA der meistgesuchte Drogenhändler. Das US-Magazin „Forbes“ listete ihn auf der Liste der einflussreichsten Kriminellen weltweit auf dem ersten Platz. (APA/AFP)