Kvitova und Venus Williams bereits nach erster Runde draußen

Novak Djokovic feierte in der ersten Runde der Australian Open einen Pflichtsieg. Eine 16-Jährige trumpfte gegen eine 43-Jährige auf.

Melbourne - Die Thailänderin Luksika Kumkhum hat am Montag für die größte Überraschung zum Auftakt der Tennis-Australian-Open gesorgt. Die Weltranglisten-88. schaltete in Melbourne in Runde eins die als Nummer sechs ins Turnier gegangene Tschechin Petra Kvitova mit 6:1,1:6,6:4 aus. Mit Sara Errani (Nr. 7), Roberta Vinci (12) und Jelena Wesnina (23) bzw. Tommy Haas (12) schieden vier weitere Gesetzte aus.

Kumkhum sorgte aber für das Ergebnis des Tages. Die nicht ganz fit wirkende 20-Jährige kämpfte gegen die ehemalige Wimbledonsieger tapfer und schaffte von den Zuschauern angefeuert ihren bisher größten Erfolg. Speziell war auch der 6:4,4:6,6:3-Sieg der 16-jährigen Schweizerin Belinda Bencic gegen die knapp 27 Jahre ältere Japanerin Kimiko Date-Krumm. Haas musste seine Partie gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez bei 5:7,2:5-Rückstand wegen Schmerzen in der rechten Schulter aufgeben.

Keine Blöße gaben sich die Titelfavoriten. Der zuletzt bei diesem Grand Slam dreimal in Folge im Finale siegreich gebliebene Novak Djokovic fertigte den Slowaken Lukas Lacko 6:3,7:6(2),6:1 ab. Es war sein erstes „Pflichtspiel“ unter Coach Boris Becker. Für den Serben war es jahresübergreifend der 25. Sieg en suite. Djokovic zeigte sich mit der Kooperation mit Becker zufrieden. „Ich habe nicht erwartet, dass wir uns schon in der zweiten und dritten Woche unserer Zusammenarbeit so gut verstehen“, sagte er.

Während Djokovic nun auf den Argentinier Leonardo Mayer trifft, bekommt es Serena Williams als nächstes mit der Serbin Vesna Dolonc zu tun. Die US-Amerikanerin besiegte in der letzten Partie der „Nightsession“ die 17-jährige Australierin Ashleigh Barty 6:2,6:1. Die topgesetzte Williams geht auf ihren sechsten Australian-Open- bzw. 18. Major-Titel los. Ihre ungesetzt gewesene Schwester Venus segelte hingegen mit einem 6:2,4:6,4:6 gegen die als Nummer 22 eingestufte Russin Jekaterina Makarowa aus dem Turnier. (APA)

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