Nach Sharon-Begräbnis schlugen zwei Mörsergranaten ein

Kurz nach der Beisetzung des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten schlugen unweit seiner Familienfarm die Granaten ein. Diese wurden aus dem Gazastreifen abgefeuert.

Letzte Ruhe für Ariel Sharon: Der frühere israelische Ministerpräsident ist am Montag auf seiner Farm nahe Sderot mit militärischen Ehren beigesetzt worden.
© EPA

Gaza – Nach dem Begräbnis des früheren israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon haben militante Palästinenser aus dem nahegelegenen Gazastreifen zwei Mörsergranaten abgefeuert. Ein israelischer Polizeisprecher bestätigte, die Geschosse seien in der Nähe der Grenzstadt Sderot eingeschlagen. Es gebe weder Sachschaden noch Verletzte.

Sharons Schaffarm, auf der er im Beisein internationaler Gäste beigesetzt wurde, liegt in der Nähe von Sderot. 2007 war eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete auf der Farm eingeschlagen. Die israelische Raketenabwehr war vor dem Begräbnis in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Israels Luftwaffe hat daraufhin am Montag Ziele im Gazastreifen beschossen. Nach Angaben der dort herrschenden Hamas-Behörden wurden ein Trainingslager der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Jihad im Süden des Küstenstreifens sowie ein Stützpunkt nahe der Stadt Gaza getroffen. Es gebe keine Opfer. Israels Armee bestätigte den Luftangriff. (APA/dpa)

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