Vorarbeiten für Haller Schulneubau

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibung, im Februar soll der Architektenwettbewerb für das neue Schulzentrum starten.

Von Nikolaus Paumgartten

Hall –Ein seit Jahren in Hall kontroversiell und viel diskutiertes Projekt dürfte heuer endgültig aus den Startlöchern kommen. Die Rede ist vom Bau eines Schulzentrums auf der so genannten Schafs- oder Schulwiese neben der Polytechnischen Schule in der Thurnfeldgasse.

Wie berichtet, sollen in dem Gebäude die beiden Neuen Mittelschulen (NMS) Schönegg bzw. Europa sowie das Sonderpädagogische Zentrum (SPZ) – derzeit bei der NMS Europa angesiedelt – einen neuen, gemeinsamen Standort bekommen. Ein Vorhaben, das von Teilen der Opposition massiv kritisiert wird. Allen voran macht sich die Liste „Für Hall“ dafür stark, die Doppelschule Schönegg – dort ist neben der NMS auch eine Volksschule untergebracht – zu sanieren.

Das wiederum lehnt die ÖVP rund um Bürgermeisterin Eva Maria Posch ab und verweist auf die enormen Kosten, die mit der Sanierung des Gebäudes in Schönegg auf die Stadt zukommen würden. Ein Neubau nach heutigen Standards ist nach Ansicht der ÖVP die vernünftigere Variante.

Und so fand noch vor Jahreswechsel ein Workshop statt, bei dem die Nutzer der neuen Schule – von den Direktoren über die Lehrer, Schüler bis hin zu den Schulwarten – eingeladen waren, ihre Wünsche zu formulieren und Ideen einzubringen. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Bauamtes und Vertretern der Politik habe man dort die Richtlinien für einen europäischen Architektenwettbewerb festgelegt, erklärt die für Halls Schulen zuständige Stadträtin Sabine Kolbitsch (VP) auf Nachfrage der TT. In die Erstellung der Rahmenbedingungen sind laut Kolbitsch außerdem die Erkenntnisse aus zahlreichen Schulbesichtigungen eingeflossen, die der Schulausschuss in den vergangenen Wochen quer durch das Land absolviert hat.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kolbitsch geht davon aus, dass der Startschuss für den Architektenwettbewerb im kommenden Monat fällt. Realistischer Termin für den Spatenstich des 15-Millionen-Euro-Projekts sei Frühling 2015, Wunsch für die Übersiedlung ins neue Gebäude ist Herbst 2016. Dann könne laut StR Kolbitsch der Um- bzw. Neubau der Volksschule Schönegg starten, erste Vorplanungen dafür sollen noch im Laufe des heurigen Jahres beginnen.


Kommentieren


Schlagworte