„Ein Sotschi-Boykott wäre sinnlos“

Erst bekennt sich Ex-Fußballer Thomas Hitzlsperger zur Homosexualität, dann kritisiert Ex-Skifahrer Hermann Maier die Gesetze in Russland. Der Diskussion können sich die Olympia-Starter nicht entziehen.

Aus Wengen: Florian Madl

Wengen –Das erste Training für eine Weltcup-Abfahrt hat etwas mit Kennenlernen zu tun, Skifahrer flüchten sich danach gezwungenermaßen in Worthülsen. Gestern, als die Sportler im Zielraum von Wengen abschwangen, machten es ihnen jedoch einige Journalisten nicht so einfach. Denn seit Hermann Maier in einem Fernsehinterview während des Nachtslaloms von Flachau die Gesetzeslage am Olympia-Schauplatz Sotschi (7.–23.2.) kritisiert hatte, wurden auch seine Erben mit Fragen zum Thema konfrontiert. Ein bisweilen glattes Terrain, wie zuvor die 4450 m der Lauberhornabfahrt.

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