Rebellen-Offensive gegen radikale Islamisten: Bereits über 1000 Tote

Neben den Regierungstruppen werden für die Rebellen in Syrien islamische Extremisten zu einem immer größeren Problem.

Damaskus - Bei den jüngsten Kämpfen zwischen radikalen Islamisten und Rebellen in Syrien sollen bereits mehr als 1000 Menschen getötet worden sein. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter meldete am Donnerstag, seit Beginn der Rebellenoffensive gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL/ISIS) seien insgesamt 1069 Kämpfer und Zivilisten ums Leben gekommen.

Unter den Toten seien 608 Rebellen. ISIL habe 312 Kämpfer verloren. Außerdem seien 130 Zivilisten getötet worden. Die Identität von 19 Männerleichen, die auf ISIL-Stützpunkten in der Provinz Aleppo entdeckt worden seien, habe bisher nicht geklärt werden können.

Die Rebellen hatten am 3. Jänner eine Offensive gegen die ISIL-Terroristen begonnen. Die Extremisten, von denen viele aus dem Ausland stammen, hatten im vergangenen Jahr in mehreren Provinzen die Herrschaft übernommen, aus denen Rebellen zuvor die Regierungstruppen vertrieben hatten. (APA/dpa)

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