China meldet weiteren Todesfall durch Vogelgrippe

Seit Jahresbeginn starben in China vier Menschen an der Vogelgrippe.

© EPA

Peking – In China ist erneut ein mit dem Vogelgruppe-Virus H7N9 infizierter Mensch gestorben. Der Patient sei am Mittwoch in der südlichen Provinz Guangdong an Atemversagen gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag unter Berufung auf örtliche Gesundheitsbehörden. Seit Jahresbeginn starben damit vier Chinesen, nachdem sie sie sich mit dem Virus H7N9 infiziert hatten.

China gilt als ein Land mit erhöhtem Vogelgrippe-Risiko, da es zu den weltweit größten Herstellern von Geflügelfleisch gehört und viele Hühner in ländlichen Regionen nahe an Menschen gehalten werden.

Die Infektionswelle mit dem neuen H7N9-Virus hatte in China im Februar 2013 begonnen. Die Zahl der Erkrankten und der Todesfälle ging im Sommer deutlich zurück, im Winter wurde aber wieder ein Anstieg verzeichnet. Bis Ende Oktober vergangenen Jahres starben offiziellen Angaben zufolge in China mindestens 45 Menschen an dem Virus. (APA/AFP)

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