Altes Eisen füllt den Sozialfonds

Von Claudia Funder...

Von Claudia Funder

Lienz –Es hat sich allerlei angesammelt, was vor Jahren zu Diensten der Stadt Lienz auf den Straßen und Grünflächen unterwegs war, aber längst durch jüngere Modelle ausgetauscht wurde. In der Pfister werden Geräte und Fahrzeuge gelagert – alt, ausrangiert, vielfach nicht mehr funktionstüchtig –, aber teils mit einem besonderen Charme. Die Liste reicht von Mopeds über Streugeräte, Rasenmäher und -traktoren bis zu Asphaltschneidern und Herden. Aber auch eine Schrankenanlage, ein Öltank, eine alte Leuchtschrift, ein Kompressor und eine Fräse und ein Pritschenwagen zählen dazu. Das älteste Zweirad ist mit Baujahr 1975 beinahe 40 Jahre alt.

Dies alles soll nun den Besitzer wechseln. Der Stadtrat beschloss, dass die Geräte und Fahrzeuge verkauft werden, und holt sie noch einmal vor den Vorhang. Bürger können sich ab Montag auf der Homepage der Stadt bzw. auf Facebook ein Bild von einem Teil des Angebots machen. Einige Mopeds sind Fundstücke. Für Schnäppchenjäger, Oldtimer-Liebhaber und Bastler, die nicht mehr Funktionstüchtiges wieder flottkriegen, sicher eine gute Option. Interessierte können am Freitag, 24. Jänner, von 8 bis 12 Uhr im Wirtschaftshof der Stadt Lienz die Geräte besichtigen und kaufen. Abgeholt werden müssen sie selbst.

„Der Erlös der Aktion fließt in den Sozialfonds“, erklärte BM Elisabeth Blanik nach der Stadtratssitzung. Erkennt ein Eigner eines der gefundenen Mopeds wieder und weist den Besitzanspruch nach, kann er sein Fahrzeug ebenfalls am Freitag abholen.


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