Für Futterqualität ausgezeichnet

Drei Landwirte im Bezirk erfüllen die schwierigen Bestimmungen für die Futterqualität.

Kufstein –Knapp 200 Bäuerinnen und Bauern nahmen am Projekt Grundfutterqualität teil. Trotz der zum Teil schwierigen Erntebedingungen im letzten Sommer konnten eine ganze Reihe von sehr guten Futterqualitäten vorgelegt werden. Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger und Maschinenring-Landesobmann-Stv. Hannes Dengg zeichneten drei Betriebe im Bezirk Kufstein für ihre optimale Futterqualität aus. Es sind dies: Alois Gründhammer in Wörgl, Markus Höllwarth in Reith im Alpbachtal und Georg Marksteiner in Thiersee.

„Die ausgezeichneten Betriebe zeigen, dass mit einem optimalen Management auch unter schwierigen Bedingungen eine beachtenswerte Qualität erzielt werden kann. Diese Bäuerinnen und Bauern verdeutlichen damit das große Potenzial der betriebseigenen Futtermittel. Darauf setzt die Tiroler Landwirtschaft“, lobt LK-Präsident Hechenberger die insgesamt 16 ausgezeichneten Tiroler Betriebsführer.

Die Wetterextreme vom Sommer 2013 waren für die Futtergewinnung absolut nicht einfach. Das nasskalte Frühjahr und die Trockenheit im Sommer bewirkten, dass insgesamt eine durchschnittliche Futterqualität zur Verfügung steht. Die Ertragssituation war dazu in einigen Regionen deutlich unter dem Durchschnitt.

Die Futterqualität ist jedoch nicht nur vom Wetter, sondern ganz besonders vom Pflanzenbestand, der Düngung, der Nutzungsart und der Konservierung abhängig. Damit bleibt die Grünlandwirtschaft für jeden Betrieb eine große Herausforderung, sagte Hechenberger. (TT)

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