Wacker leiht Nigerianer aus, Jaio für Streiter kein Thema

Mit einem 24-Mann-Kader fliegt der FC Wacker heute ins Trainingslager. Legionär Jaio bleibt ebenso wie die verletzten Spieler Saurer und Steinlechner in Tirol.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Auf der Kaderliste für das Türkei-Trainingslager stehen 24 Wacker-Profis. Neu mit dabei ist der 19-jährige Bright Edomwonyi, den die Insbrucker leihweise vom FC Liefering verpflichteten. „Bright ist ein sehr wendiger, schneller und technisch beschlagener Offensivspieler der variabel einsetzbar ist. Trainer Michael Streiter und ich haben ihn in den Trainings genau beobachtet. Er bringt sowohl die fußballerischen Fähigkeiten, als auch die richtige Einstellung mit, um uns im Frühjahr weiterhelfen zu können“, beotnte Wacker-Sportdirektor Florian Klausner.

Türkei-Trainingslager

Termin: 17. bis 25. Jänner in Side

Kader:

Szabolcs Sáfár, Wolfgang Schober, Julian Weiskopf; Tomáš Abrahám, Thomas Bergmann, Alex Gründler, Armin Hamzic, Alex Hauser, Lukas Hinterseer, Darko Jevtic, Marco Kofler, Thomas Löffler, Miroslav Milosevic, Kevin Nitzlnader, Simon Piesinger, Simon Pirkl, Christian Schilling, Daniel Schütz, Sebastian Siller, Stipe Vucur, Stjepan Vuleta, Roman Wallner, Christopher Wernitznig, Bright Edomwonyi.

Testspiele:

19. Jänner gegen Winterthur; 21. Jänner gegen Shanghai; 24. Jänner gegen FC Thun.

Durchaus möglich, dass der 31-jährige Serbe Zeljko Djokic, der beim 2:0-Erfolg am Besele gegen die WSG Wattens vorspielte, auch noch dazukommt. „Er machte einen sehr fitten Eindruck, ist schnell und kopfballstark. Wenn die Transferbedingungen passen, ist er in Side dabei“, erklärte Streiter gestern und bestätigte auch gleich, dass auf der Sechserposition Verstärkung im Anflug sein könnte: „Wir werden in der Türkei noch einen Brasilianer testen.“ Alex Fröschl soll hingegen bis zum Sommer bei der Vienna in der Ersten Liga Spielpraxis sammeln.

Während sich der FC Wacker neun Tage an der türkischen Riviera auf die am 8. Februar beginnende Frühjahrsmeisterschaft der tipp3-Bundesliga vorbereitet, schiebt der Spanier Egoitz Jaio in Innsbruck mit Co-Trainer Christian Stoff und bei den Amateuren seine Trainingsschichten. „Er ist für mich kein Thema mehr. Da nehm’ ich viel lieber ein Talent wie Simon Pirkl mit“, erklärt Streiter unmissverständlich und legt gleich nach: „Jaio ist für mich nicht bundesligatauglich. Er gewinnt auch im Training kein Laufduell. Zu wenig für einen Legionär. Das Thema ist für mich erledigt.“

Auch die Rekonvaleszenten Christoph Saurer und Michael Steinlechner nimmt Streiter nicht mit in die Türkei. „Wir haben eine brenzlige Mission zu erfüllen und die beginnt bereits am 8. Februar. Daher kann und will ich im Trainingscamp nur mit komplett fitten Spielern arbeiten.“


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