Mehr Gesundheit für Tirol-Urlauber

Experten fordern in der TT-Diskussion, den Gesundheitstourismus in Tirol voranzutreiben. Die Probleme: mangelnde Koordination, Wildwuchs bei Angeboten, Probleme mit Versicherungen und fehlende Vermarktung.

Von A. Vahrner, M. Strozzi

Innsbruck –Tirol nutzt sein großes Potenzial im Gesundheitstourismus nicht aus. Darin war sich die Expertenrunde einig, die sich im Rahmen des Tourismusdialogs in den Räumen der Tiroler Tageszeitung der Diskussion stellte. „Die Frage muss sein: Wie kommt man vom Tralala-Wellnesstourismus in den medizinischen Bereich?“, sagt Andreas Wieser, Mitbegründer des Gesundheitszentrums Lanserhof (mit Promi-Gästen wie Milliardär Roman Abramowitsch) in Lans. „Tirols Tourismus muss den präventiv-medizinischen Bereich professionalisieren“, mahnt er. Die Voraussetzungen seien gegeben: Man sei Weltmeister in touristischen Leistungen, habe hervorragende Fachhochschulen, Unis und medizinische Ausbildung. „Tirol hätte beste Möglichkeiten, das Segment wesentlich stärker zu vermarkten. Gesundheitstourismus läuft bei der Tirol Werbung aber nur unter Klasse C.“

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