Grüne sorgen für Unmut

Innsbruck – Am Donnerstag haben die Grünen ihr Arbeitsprogramm für 2014 vorgestellt und nicht mit Kritik an der Opposition gespart. Am Freit...

WK-Präsident Jürgen Bodenseer.
© thomas boehm

Innsbruck –Am Donnerstag haben die Grünen ihr Arbeitsprogramm für 2014 vorgestellt und nicht mit Kritik an der Opposition gespart. Am Freitag hagelte es Reaktionen, auch vom Regierungspartner ÖVP. „Die Grünen übertrumpfen sich mit Selbstlob und betreiben Oppositionspolitik in der gemeinsamen Regierung“, befindet der Präsident der Wirtschaftskammer, Wirtschaftsbundobmann Jürgen Bodenseer. Die Grünen gehörten „so wie die grünen Bäume in der Natur auch immer wieder zurechtgestutzt“.

Die Grünen sollen „arbeiten und durchsetzen, statt ankündigen und überheblich reden“, befindet die Klubobfrau der Liste Fritz, Andrea Haselwanter-Schneider. Gerade bei der Zweckbindung der Wohnbauförderung würden die Grünen doppelbödig agieren. „Einerseits kündigen sie die Zweckbindung aller Wohnbaufördergelder als Ziel an, andererseits haben sie erst im Landtagsausschuss im Oktober unserem diesbezüglichen Antrag nicht zugestimmt.“

In dieselbe Richtung argumentiert LA Andrea Krumschnabel von Vorwärts. Schwarz-Grün habe sich im Oktober-Landtag gegen die Zweckwidmung ausgesprochen. (aheu)

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