Kurz sieht Schweiz als „Partner“ für Westbalkan-Strategie

Österreich sehe die Schweiz als „wichtigen Partner“ für die Heranführung der Länder des Westbalkans an die EU sieht, heißt es in einer Aussendung. Ziel seien Reformen und Stabilität am Westbalkan.

Wien, Bern – Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Freitag gegenüber dem Schweizer Außenminister und aktuellen Bundespräsidenten Didier Burkhalter (Freisinnig-Liberale/FDP) laut einer Aussendung unterstrichen, dass Österreich die Schweiz als „wichtigen Partner“ für die Heranführung der Länder des Westbalkans an die EU sieht. Ziel seien Reformen und Stabilität am Westbalkan.

Burkhalter hatte zuvor seinerseits bei einer Pressekonferenz mit Bundespräsident Heinz Fischer erklärt, dass die entsprechenden Integrationsbemühungen auch dem Versöhnungsprozess dienten. „Daher ist die Schweiz sehr froh, wenn diese regionale Kooperation vorwärtsgeht.“

Österreich und die Schweiz würden bereits in vielen Bereichen intensiv zusammenarbeiten, wurde in der Aussendung betont. „Wir wünschen uns daher eine möglichst enge Einbindung der Schweiz in die EU-Alpenraumstrategie.“ Österreich erwartet sich von der EU-Alpenraumstrategie positive Impulse zur Stärkung von Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit in der gesamten Alpenregion.

Die Schweiz und Österreich seien auch im Rahmen der Vereinten Nationen (UNO), in der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und im Europarat enge Partner. Österreich führt im ersten Halbjahr 2014 den Vorsitz im Europarat, während die Schweiz dieses Jahr den OSZE-Vorsitz innehat.

„Beide Länder werden sich daher aktiv darum bemühen, Synergien zu nützen und die Zusammenarbeit zwischen diesen maßgeblichen europäischen Organisationen zu verstärken“, wurde in dem Gespräch zwischen Kurz und Burkhalter festgehalten. (APA)


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