Achte Dschungelcamp-Staffel startete mit Kampf gegen Phobien

Die Österreicherin Larissa Marolt stresst die anderen Bewohner schon. Gemeinsam mit Michael Wendler musste sie zur ersten Prüfung antreten.

Berlin/Wien – Mit einer Spinne im Mund und einer Nervensäge am Lagerfeuer hat die achte Dschungelcamp-Staffel begonnen. Zehn Jahre nach der Premiere zeigte RTL am Freitagabend den Einzug der elf mehr oder minder prominenten Teilnehmer in das Pritschenlager. Sänger Marco Angelini sowie Model Larissa Marolt werden im Dschungelcamp die rot-weiß-rote Fahne hoch halten.

In bewährter Manier begleiteten die Moderatoren Sonja Zietlow (45) und Daniel Hartwich (35) das Treiben der Camper mit spitzen Kommentaren. Zunächst wurde die Gruppe geteilt. Die Kärntnerin Marolt (21), der Grazer Angelini (29), Sänger Michael Wendler (41), TV-Moderator Jochen Bendel (41), Schauspieler Winfried Glatzeder (68) und Corinna Drews (51), Ex-Frau vom selbst ernannten „König von Mallorca“ Jürgen Drews, mussten zu Fuß den Weg ins Camp finden. Am nächsten Tag erst kamen Mode-Designer Julian F. M. Stöckel (26), Ex-Viva-Moderator Mola Adebisi (40), „Bachelor“-Kandidatin Melanie Müller (25), Sängerin Gabby de Almeida Rinne (24) und Komikerin Tanja Schumann (51) nach.

Wendler musste zur ersten Prüfung

Zur ersten Dschungelprüfung der Saison wählten die Camper Michael Wendler und Larissa Marolt. Dabei sollten sie eine Reihe von Ängsten bekämpfen. So harrte der Sänger eine halbe Minute mit einer Wasserspinne im geöffneten Mund aus. Zudem bekamen die beiden es mit Schlangen, Straußen, Enge, einer dunklen Kiste voll Wasser, Schleimbomben, Dreck, Kakerlaken, Grillen und fermentierten Eiern zu tun.

Dabei überzeugte der Wendler, der jede Prüfung in Angriff nahm und ruhig durchzog. Das Kärntner Model hingegen weigerte sich, die Spinne in den Mund zu nehmen und das Ei zu essen. Am Ende hatten sie acht von elf Sternen erspielt, für die die Camper Essensrationen bekommen.

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Larissa als Nervensäge

Zur ersten Nervensäge avancierte binnen weniger Stunden Model Larissa. Erst musste ihr Mola Adebisi erklären, wie viele Unterhosen und BHs sie mit ins Camp nehmen darf. Dann litt die Österreicherin immens unter einer Lampe, die auf ihren Fuß gefallen war. Keine Pritsche schien zu passen und überall gab es krabbelnde Gründe für Kreischattacken.

Als Winfried Glatzeder ihr beim Öffnen eines Rucksacks half und sie sich bedanken wollte, drehte er sich weg und sagte: „Ich habe jetzt wenig Zuneigung zu Dir, weil Du uns hier das Leben relativ schwer machst.“ Jochen Bendel nannte sie das „Fukushima unter den Kandidaten“ - die Brennstäbe liefen heiß und müssten ständig gekühlt werden.

Die Show „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ endet in diesem Jahr nach 16 Tagen Anfang Februar. Dem Privatsender soll das Spektakel Top-Quoten liefern. Beim Rekordstart 2013 saßen 7,77 Millionen Menschen (27,7 Prozent Marktanteil) vorm Bildschirm. (APA/dpa)


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