Kurzarbeit in Italien in die Höhe geschnellt, Arbeitslosigkeit steigt

Italien wird im laufenden Jahr die Arbeitslosigkeit noch schwer zu spüren bekommen.

Nicht alle Bewerber haben auf dem Tiroler Arbeitsmarkt die gleiche Chance, viele werden aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt.
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Rom – Die Italiener bekommen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Beschäftigung hart zu spüren. Im Jahr 2013 waren 515.000 Arbeitnehmer auf Kurzarbeit. Dadurch seien für jeden Arbeitnehmer fehlende Einnahmen von 8000 Euro pro Kopf entstanden, was insgesamt 4,125 Milliarden Euro entspricht, berichtete der Gewerkschaftsverband CGIL.

„Die Situation im Land ist äußerst schwierig. Zu Beginn des siebenten Jahres der Krise gibt nur wenig Signale der Besserung“, betonte die CGIL-Sprecherin Elena Lattuada. Zur Förderung des Wirtschaftswachstums seien Steuererleichterungen und Entbürokratisierung dringend notwendig. Auch Investitionen zur Modernisierung der Infrastrukturen seien unentbehrlich.

Italien wird im laufenden Jahr die Arbeitslosigkeit noch schwer zu spüren bekommen. 2014 wird sie laut Prognosen der italienischen Notenbank auf 12,8 Prozent und 2015 auf 12,9 Prozent steigen.

Der Wirtschaftsaufschwung, der in der zweiten Jahreshälfte 2013 nach zwei Jahren Rezession begonnen hat, habe sich bisher nicht positiv auf Kleinunternehmen ausgewirkt, die nicht vom Export profitieren können, geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht der Notenbank hervor. (APA)


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