Hollande kommt auch nach Reformen nicht aus Umfragetief heraus

Schwere Zeiten für Frankreichs Staatschef Francois Hollande: Gerüchte um eine Affäre sorgen für Aufregung. Politische Schritte helfen ihm auch nicht aus dem Umfragetief.

Paris - Der französische Präsident Francois Hollande kommt auch nach der jüngsten Ankündigung von Reformen nicht aus dem Umfragetief heraus. Lediglich 22 Prozent der Befragten sind mit Hollande als Staatschef zufrieden und damit so viel wie im Vormonat, wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage des Instituts Ifop für die Zeitung „Le Journal du Dimanche“ hervorging.

Im November war die Zustimmungsrate mit lediglich 15 Prozent auf den tiefsten Stand gesunken, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs für einen französischen Präsidenten erhoben wurde. Für die neueste Umfrage befragte Ifop 1950 Franzosen zwischen dem 10. und 18. Januar.

Hollande hatte zu Jahresbeginn angekündigt, die Staatsausgaben zu kürzen und Unternehmenssteuern zu senken, um die stagnierende Wirtschaft anzukurbeln. Zudem hatten zuletzt Medienberichte über eine angebliche Affäre Hollandes mit der Schauspielerin Julie Gayet Diskussionen ausgelöst. (Reuters)

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