Freund schätzt durchschnittliches Arbeitergehalt auf 3000 Euro

Für große Verwunderung sorgte der SPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Eugen Freund, mit seiner Schätzung des Durchschnittsgehalts eines Arbeiters.

© APA

Wien - Für Aufregung hat am Sonntag eine Aussage des SPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl, Eugen Freund, zum Thema Arbeiter-Einkommen gesorgt. Freund hatte im „profil“ den Durchschnittsverdienst von Arbeitern auf etwa 3000 Euro geschätzt, was beim Grünen Listenzweiten Michel Reimon und auch in sozialen Netzwerken zum Teil für Verwunderung gesorgt hatte.

Auf die Frage „Wie viel verdient ein Arbeiter im Durchschnitt?“ meinte Freund: „Ich weiß es nicht - ungefähr 3000 Euro brutto?“ Zur Aufklärung, wonach es deutlich weniger sei, meinte der ehemalige ORF-Moderator: „Das ist sehr wenig. Aber ich glaube nicht, dass ich etwas dafür kann.“ Laut Statistik Austria lag 2012 das arithmetische Mittel der Nettomonatseinkommen von unselbstständigen Arbeitern bei 1616 Euro pro Monat.

Der Grüne Listenzweite für die EU-Wahl, Michel Reimon, kritisierte die Antwort als zu schwach und vermisste in einer Aussendung auch sonst konkrete Ansagen des Neo-Politikers. „Eugen Freund redet seit einer Woche über sich, seinen Job, seine Wohnung und die Studien seiner Kinder - aber er präsentiert keine einzige inhaltliche Position, auf die andere KandidatInnen eingehen könnten“, so der Grüne. (APA)

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren


Schlagworte