Syrische Opposition fordert rasche Umsetzung von UN-Resolution

Sollte sich das Regime von Präsident Bashar al-Assad dagegen sperren, seien weitere Maßnahmen nötig.

Damaskus/Washington – Nach der Verabschiedung einer UN-Resolution zur humanitären Hilfe in Syrien hat die Opposition eine schnelle Umsetzung des Beschlusses gefordert. Der Sprecher der Nationalen Syrischen Allianz, Luai al-Safi, erklärte in der Nacht zum Montag: „Diese Resolution ist ein erster Schritt, sich um die humanitäre Nöte des syrischen Volkes zu kümmern“.

Nun müsse aber sichergestellt werden, dass der im Resolutionstext geforderte Zugang der Hilfsorganisationen zu den Menschen in den belagerten Gebieten auch gewährt werde. Sollte sich das Regime von Präsident Bashar al-Assad dagegen sperren, seien weitere Maßnahmen nötig.

Der Sicherheitsrat hatte am Samstag den freien Zugang zu allen hilfsbedürftigen Menschen in Syrien angemahnt und den Abzug aller ausländischen Kämpfer gefordert. Russland und China, die Assad bisher im Sicherheitsrat stets den Rücken freigehalten hatten, machten diesmal nicht von ihrem Vetorecht Gebrauch. Die USA akzeptierten dafür, dass alle Kräfte, also auch die Opposition, aufgefordert wurden, Belagerungen von Wohngebieten aufzugeben, und dass Terrorangriffe islamistischer Rebellen verurteilt wurden.

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