Sechs Sumatra-Elefanten auf Insel tot aufgefunden

Die vom Aussterben bedrohte Tiere wurden offenbar vergiftet.

Jakarta – Auf der indonesischen Insel Sumatra sind offenbar sechs Elefanten vergiftet worden. Wie die Umweltbehörden am Montag mitteilten, wurden die Tiere Mitte Februar aufgefunden. Sie seien zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon etwa fünf Monate tot gewesen.

Demnach handelte es sich bei den Elefanten um ein Muttertier, ein männliches Neugeborenes und sechs männliche jugendliche Tiere. Sie entstammten vermutlich derselben Herde.

In den vergangenen Jahren waren in Indonesien dutzende der bedrohten Sumatra-Elefanten vergiftet worden. Dies liegt vor allem daran, dass auf der Insel Palmölplantagen immer weiter ausgeweitet werden und die Landwirte die Tiere als Bedrohung ansehen. In freier Wildbahn leben der Tierschutzorganisation WWF zufolge noch etwa 2.400 bis 2.800 Sumatra-Elefanten. Es wird befürchtet, dass die Art in etwa 30 Jahren ausgestorben sein könnte. (APA/AFP)

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