Arbeitsreiches Jahr liegt hinter Helfern

Kirchbichl, Wörgl – Zwei in Kirchbichl beheimatete Feuerwehren zogen kürzlich bei Hauptversammlungen eine Jahresbilanz. Dabei zeigte sich in...

Kirchbichl, Wörgl –Zwei in Kirchbichl beheimatete Feuerwehren zogen kürzlich bei Hauptversammlungen eine Jahresbilanz. Dabei zeigte sich in Kastengstatt gleichermaßen wie in Bruckhäusl (Kirchbichl-Wörgl), wie gefordert die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sind.

Für die Freiwillige Feuerwehr Bruckhäusl, die aus Mitgliedern aus Kirchbichl und Wörgl gebildet wird, konnte Kommandant Andreas Acherer von 84 technischen Einsätzen und fünf Brandeinsätzen berichten. Besonders gefordert waren die Helfer im Juni, als aufgrund der schweren Unwetter in sechs Tagen 38 Einsätze bewältigt werden mussten. Gemeinsam wendeten die Helfer dafür 520 Stunden auf. Das war in etwa die Hälfte aller Einsatzstunden des Vorjahrs (1070). Weitere 1140 Stunden wurden für Fehlalarme, Übungen usw. geleistet. Die Versammlung nutzte die Wehr, um verdienten und treuen Mitgliedern zu danken. Geehrt wurden Hannes Lanzinger (25 Jahre), Dieter Martinz (50 Jahre). Die Verdienstmedaille des Bezirksverbandes in Silber erhielt Stefan Strasser.

Bei der „Hoadarer-Wehr“, der FF Kastengstatt/Kirchbichl war es ebenfalls der Juni 2013, der die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner besonders auf Trab hielt, wie dem Bericht von Kommandant Fritz Druckmüller zu entnehmen war. Dabei zeigte sich, dass auch eine kleinere Wehr ihre Berechtigung hat. Für die Unwettereinsätze und andere Hilfeleistungen wurden gemeinsam an die 395 Stunden (bei allen Tätigkeiten wie Übungen etc. 3580 Stunden) aufgewendet. Es gab auch tierische Einsätze: Im Oktober des Vorjahres musste eine Schlange in einer Garage eingefangen werden. Auch Tragisches müssen die Helfer immer wieder miterleben. Neben schweren Unfällen war es für die Kastengstatter Wehr ein Einsatz am Heiligen Abend, als sie zum Öffnen einer Wohnungstüre angefordert wurde und sich im Inneren eine tote Person fand.

Einen großen Dank an die Wehr konnte Andreas Oblasser vom Bezirksverband im Namen der Bundesregierung übergeben. Er überreichte eine Auszeichnungsurkunde für die hervorragende Hilfe bei der Hochwasserkatastrophe in Kössen. (wma, TT)

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