Ford erneuert den Focus

Die Amerikaner überarbeiten ihren Bestseller: Der Kompaktwagen erhält optische Retuschen, neue Motoren und einen aufgewerteten Innenraum.

Das Focus-Facelift erfasst auch die Langheckversion, den Traveller.Foto: Hersteller

Von Marco con Fetti

Genf, Wien –Auf dem Genfer Autosalon kommende Woche präsentiert Ford – kurz nach der Weltpremiere auf dem Mobile World Congress in Barcelona – den überarbeiteten Focus. Der Kompaktwagen ist nicht nur ein bedeutendes Volumenmodell für Ford, sondern zählt überhaupt zu den beliebtesten Kundenfahrzeugen. Laut Branchenschätzung war er mit 1,1 Millionen Exemplaren sogar das meistverkaufte Auto im vergangenen Jahr. Seit seiner Markteinführung Ende der 90er-Jahre des vorigen Jahrhunderts hat Ford vom Focus weltweit mehr als zwölf Millionen Stück abgesetzt, mehr als die Hälfte davon ging an europäische Kunden. Die derzeitige Generation verblüffte vor knapp drei Jahren mit einer Vielzahl von Komfort- und Sicherheitssystemen, die im Kompaktsegment bis dahin kaum anzutreffen waren, schon gar nicht in dieser Vielfalt. Nun optimiert Ford nicht nur diese Systeme, sondern geht auch auf vielfach geäußerte Kritik ein. Insbesondere die Knöpfevielfalt und das kleine Display auf der Mittelkonsole sorgten immer wieder für Diskussion. Damit ist nun Schluss: Es gibt weniger Tasten, ihre Anordnung wirkt logischer – zumindest verspricht der Hersteller dies. Außerdem wächst das Display, liefert hochauflösende Bilder und ist mit einer Touchscreen-Funktion versehen.

Weitere Neuerungen betreffen die Außendarstellung und das adaptierte Motorenprogramm: Der Kühlergrill ist so gezeichnet wie beim überarbeiteten Kleinwagen Fiesta und bei der kommenden Mondeo-Generation. Der neue Focus erhält außerdem einen neuen 1,5-Liter-EcoBoost-Vierzylinder-Turbobenziner und einen neuen 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel.

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