Überfall auf Tankstelle in Innsbruck: Zustand von Opfer stabil

Am Dienstagabend kam es in der Hallerstraße zu dem bewaffneten Überfall. Ein couragierter Kenianer wollte den Räuber verfolgen und wurde dabei angeschossen. Er musste notoperiert werden.

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Innsbruck - Gegen 21.50 Uhr ereignete sich am Dienstag ein bewaffneter Raubüberfall auf die Avia Tankstelle in der Haller Straße in Innsbruck im Bereich der Reichenauerbrücke. Der Unbekannte bedrohte die Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe und zwang sie zur Herausgabe von Bargeld.

Bei der Flucht schoss der Täter auf einen 45-jährigen Kunden, als dieser ihn verfolgen wollte. Nach Angaben der Polizei erlitt der Kenianer einen Bauchschuss. Die alarmierte Rettung brachte den Verletzten nach der Erstversorgung in die Innsbrucker Klinik. Der Zustand des Mannes, der notoperiert werden musste, sei stabil. Er konnte bislang noch nicht zum Vorfall befragt werden, teilte die Polizei am Mittwochnachmittag mit.

Eine großangelegte Fahndung nach dem Täter, der laut Landeskriminalamt zu Fuß geflüchtet ist, verlief ohne Erfolg.

Der Mann ist zirka 1,80 Meter groß, eher korpulent und war mit einer schwarzen Jacke und einer dunklen Hose bekleidet. Während des Überfalls trug er eine schwarze Strickmütze, die er ins Gesicht gezogen hatte. Der Mann sprach laut der Tankstellenmitarbeiterin Deutsch mit ausländischem Akzent. Der Räuber erbeutete einen dreistelligen Geldbetrag, der laut LKA-Ermittler Edmund Wiesbauer „einiges unter Tausend Euro“ lag. (tt.com)

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