Opel ist offen für Kleinstes und Zügiges

Die Rüsselsheimer erweitern ihr Angebot um den Adam Rocks und um den scharfen Astra OPC Extreme.

Nach dem erfolgreich verlaufenden Verkauf des Kleinstwagens Adam schiebt Opel eine Crossover-Variante nach – mit Faltdach und Offroad-Optik.

Im August will Opel loslegen mit der Produktion des Adam Rocks. Der 3,74 Meter kurze Wagen ist ein Derivat des sich erfolgreich verkaufenden Adam, der als modisch gezeichneter Dreitürer einen Blickfang darstellt. Noch mehr wird dies für den Adam Rocks gelten, der zuvor bereits als Studie Diskussionen auslöste. Offroad-Optik und ein faltbares Stoffverdeck unterscheiden die Serienversion deutlich vom gewöhnlichen Adam. Damit kommt der Adam Rocks jenen entgegen, die gerne mehr frische Luft und vor allem Sonnenlicht samt Wärme ins Auto gelangen lassen wollen, wenn die Außentemperatur es erlaubt. Wer mit dem Fahrzeug, das über eine um 15 Millimeter höher gestellte Karosserie verfügt, ins Gelände fahren möchte, wird aber rasch enttäuscht, da der Adam Rocks wie der Adam ein reiner Fronttriebler ist.

Kleines Aggregat mit großer Wirkung

Allerdings einer, der in den Genuss eines völlig neu konzipierten Dreizylinder-Turbobenziners kommt. Das Aggregat verfügt über einen Liter Hubraum und ist mit zwei Leistungsstufen versehen: 90 und 115 PS. Frühzeitig, so versprechen die Opelaner, liege das maximale Drehmoment von 166 Newtonmetern an – und ein weiteres Kaufargument liege im Normverbrauch: Lediglich 4,3 Liter Treibstoff benötigt der Dreiyzlinder, in Verbindung mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Im Programm bleiben die bekannten Vierzylinder-Motoren mit 1,2 und 1,4 Litern Hubraum mit 70, 87 und 100 PS.

Im Spätsommer startet die Produktion des Adam Rocks

Zu den Feinheiten des Adam Rocks gehört das Stoffverdeck, das sich per Knopfdruck innerhalb von fünf Sekunden zusammenfaltet. Eine weitere angenehme Besonderheit ist das Multi­media-Konnektivitätssystem IntelliLink, das die einfache Anbindung des Smartphones gewährleistet. Es umfasst unter anderem Bluetooth-Audiostreaming und einen sieben Zoll großen Touchscreen.

Opel lässt den Adam Rocks im Werk Eisenach fertigen, voraussichtlicher Marktstart ist im Spätsommer/Frühherbst.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Deutlich stärker als der Adam Rocks ist der Astra OPC Extreme, mit dem die GM-Tochter beweisen will, dass auch sie wie Mercedes in der Lage ist, aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mehr als 300 PS herauszukitzeln. Gegenüber dem ohnehin schon starken Astra OPC hat die Extreme-Variante nicht nur mehr Leistung in petto, sondern ist auch leichter ausgeführt. Grund dafür ist die großzügige Verwendung von kohlefaserverstärktem Kunststoff, der hilft, Gewicht zu reduzieren. Um den Vorderradantrieb angesichts der Leistung nicht zu stark zu strapazieren, versieht Opel die Extreme-Variante mit einem Sperrdifferenzial. Damit haben die Rüsselsheimer noch einmal ein Spitzenmodell für die Astra-Baureihe nachgereicht, ehe sie voraussichtlich im nächsten Jahr eine Nachfolgerin erhält.


Kommentieren


Schlagworte